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Spezialkräfte der Polizei stürmen sechs Häuser in Hameln

Sonderkommando Spezialkräfte der Polizei stürmen sechs Häuser in Hameln

Groß angelegte Wohnungsdurchsuchungen in Hameln: Zahlreiche Elitepolizisten eines Spezial-Einsatz-Kommandos haben gestern in der Weserstadt sechs Häuser gestürmt. In den Gebäuden sollen Mitglieder der sogenannten M-Kurden wohnen. Einige sollen an den Tumulten vor dem Amtsgericht und dem Sana-Klinikum, bei denen 15 Beamte verletzt wurden, beteiligt gewesen sein.

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Polizeibeamte haben ein Wohnhaus an der Hamelner Kaiserstraße umstellt. In einer Wohnung wird gerade nach Waffen gesucht. Ein Rettungs-Team trifft ein.

Quelle: ube

Hameln. Die Spezialkräfte wollten mögliche Gewalttaten verhindern.
Eigenen Angaben zufolge hatte die Polizei Erkenntnisse, dass sich einige Familienmitglieder Waffen besorgt haben, um diese „möglicherweise gegen bestimmte Personen“ einzusetzen. Polizisten stellten Schreckschuss- und Druckluftwaffen, Gaspistolen und ein Luftgewehr, aber auch Munition und drei nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände (auch ein Butterflymesser war darunter) sicher. Die Schusswaffen würden waffentechnisch untersucht, hieß es. Zudem wurden diverse Schlagwaffen und geringe Mengen Drogen beschlagnahmt. Ebenfalls im Einsatz waren gestern Notärzte und Rettungsmannschaften des DRK sowie die Feuerwehr, die aufgebrochene Türen notdürftig verschloss. Ein Polizist und eine Familienangehörige hätten sich bei dem Großeinsatz leichte Verletzungen zugezogen, hieß es.
Nach der groß angelegten Durchsuchungsaktion in der Hamelner Südstadt hat Polizeipräsident Robert Kruse gestern klargestellt, dass die Direktion in Göttingen alle rechtlich zulässigen und gebotenen Maßnahmen konsequent ausschöpft, um Gefahren für die öffentliche Sicherheit zu unterbinden. Mit Blick auf arabische Großfamilien, die wegen Gewalttaten aufgefallen sind, sagte Kruse: „Es dürfen keine rechtsfreien Räume entstehen.“
Nach Informationen unserer Zeitung werden die am Mittwoch vergangener Woche eingeleiteten umfangreichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen weiter aufrechterhalten und sogar noch verstärkt. Auch gestern standen wieder Mannschaftswagen am Bahnhofsvorplatz.
Bereits während der Ausschreitungen vor dem Hamelner Krankenhaus soll es zu Gewaltandrohungen gegen Polizisten, Justiz-Mitarbeiter und Rechtsanwälte gekommen sein. Vor Tagen hatte der Leiter der Inspektion Hameln, Kriminaldirektor Ralf Leopold, von „einer Stadt im Ausnahmezustand“ gesprochen.
Die Sicherheitsbehörden zeigen Stärke und Präsenz: Gestern sagte Polizeipräsident Kruse: „Durch ihr entschlossenes und lageangepasstes Einschreiten treten die Polizisten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent entgegen.“

ube

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