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Spontane Fahrgemeinschaften

Mitfahrbänke für Schaumburg Spontane Fahrgemeinschaften

So idyllisch das Leben auf dem Land ist, so einsam kann es werden, wenn man es ohne Auto bestreiten muss.

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Werden die Bänke der Haltestellen zu Mitfahrerbänken erweitert, könnte sich eine Mitfahrgelegenheit innerhalb von Minuten ergeben, hofft der Ortsrat.

Quelle: Foto: peb

Landkreis. Für Jugendliche und Senioren, aber auch für Familien, die sich kein Auto leisten können, wird der Einkauf oft zur logistischen Herausforderung. Wenn es nach dem Wunsch des Ortsrates Deckbergen-Schaumburg-Westendorf geht, soll mit der Einrichtung von sogenannten Mitfahrerbänken die Mobilität der ländlichen Bevölkerung unterstützt werden.

Was sind Mitfahrerbänke? Farbenprächtige Bänke an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten sind als Kristallisationspunkte zur Bildung spontaner Fahrgemeinschaften gedacht.

Sie sollen ein Treffpunkt für Bürger sein, die in eine bestimmte Richtung fahren möchten, und für Autofahrer, die einen kostenlosen Platz in ihrem Fahrzeug zur Verfügung stellen wollen: Einfach das Richtungsschild neben der Bank mit dem gewünschten Ziel umklappen und darauf warten, dass jemand Lust hat, anzuhalten.

„Die Mitfahrerbank soll eine Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr und Anruf-Sammel-Taxi sein“, wirbt Kommunalpolitikerin Birte Bredemeier für das Projekt. „Gerade Jugendliche, die zum Fußballtraining müssen oder Senioren, die Veranstaltungen im Dorf besuchen wollen, können von diesem Angebot profitieren.“

In anderen Orten funktioniere die Idee hervorragend, so Bredemeier. Die Bank habe sich zu einem altersübergreifenden Treffpunkt gemausert, an dem spontan Fahrgemeinschaften entstehen. Schon nach wenigen Minuten würden die Wartenden mitgenommen.

Die Verwaltung soll jetzt prüfen, ob so ein Projekt auch in Deckbergen, Schaumburg und Westendorf umzusetzen sei. „Die Entfernungen innerhalb der Dörfer können für Fußgänger sehr weit sein. Viele Einwohner kennen sich persönlich. Also warum soll die Idee von Mitfahrerbänken nicht in der Realität klappen?“, fragt Bredemeier. Kreisstadt angeregt.

Gerade erst hatte der Seniorenbeirat in Stadthagen die Einführung eines Anrufbusses für die Peripherie der Bushaltestellen werden im Stundentakt angefahren.

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