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Sportabzeichen-Saison eingeläutet

Stargast aus dem Aktuellen Sportstudio Sportabzeichen-Saison eingeläutet

Das ist schon was Besonderes gewesen diesmal: Im Stadthäger Jahnstadion fiel am Montag der Startschuss für die Sportabzeichensaison 2016. Mit auf Platz und Aschenbahn ging Stargast Katrin Müller- Hohenstein, die im ZDF das Aktuelle Sportstudio moderiert.

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Erfolgreiche Unternehmenssportler 2015: Das Konzept soll jetzt bundesweit Schule machen.

Quelle: rg

Landkreis. Bevor Müller-Hohenstein aber selbst die Sportschuhe schnürte, stand eine besondere Ehrung an – nämlich die für die Unternehmen, die sich beim Firmensportabzeichen hervorgetan hatten. Insgesamt waren das 19, von denen eines der kleinsten die beste Mitmach-Quote vorzuweisen hatte: Sechs der sieben Mitarbeiter der Bürgerstiftung Schaumburg hatten 2015 ihr Sportabzeichen abgelegt. In absoluten Zahlen führte Ardagh Glas aus Obernkirchen die Rangliste an, wo sich 26 Kollegen aufgerafft hatten.

Ganz Moderationsprofi stellte die Münchenerin Müller-Hohenstein eingangs fest, dass der gängige Konversations-Eisbrecher Fußball im Hannover-96-Land aktuell womöglich schnell außer Kontrolle geraten könnte. Um dann, weniger augenzwinkernd und auch auf ihre eigenen Erfahrungen mit dem Sportabzeichen bezogen, festzustellen: „Keiner muss der Beste sein. Es kommt darauf an, dass man mit sich selbst zufrieden ist.“

Zu der Überzeugung sei sie gelangt, nachdem sie an einem Sportabzeichentag teilgenommen hatte, bei dem sie sich die Grube für den Weitsprung unter anderem mit Heike Drechsler teilen musste. Drechsler hat in der Disziplin zweimal olympisches Gold geholt.

Nach der Ehrung der Firmen gab Müller-Hohenstein Autogramme und nahm schließlich selbst den einen oder anderen Ball in die Hand. Im Stadion hatte sich derweil der sechsjährige Leon daran gemacht, seinen persönlichen Weitsprungrekord von 1,55 Metern aus dem vergangenen Jahr zu brechen. Springen ist Leons Lieblingsdisziplin. Was nicht gefällt – mag auch der eine oder andere Sportlehrer jetzt meckern – ist das Aufwärmen. „Es ist komisch und langweilig“, lautet Leons Urteil.

Als keines von beiden hat sich das gemeinsame Ziel von Kreissportbund (KSB), Sparkasse Schaumburg und BKK 24 herausgestellt, den Unternehmenssport neben den Schulen und den Vereinen als dritte Säule des Sportabzeichens zu etablieren. So jedenfalls stellte es gestern Michael Sauer fest, beim KSB Referent für das Sportabzeichen. Schaumburg war in dieser Hinsicht quasi ein Testballon. Andere Bundesländer werden das Konzept nun übernehmen, so Sauer. jcp

Fakten rund um den Fitness-Nachweis

  • Grundsätzlich: Das Sportabzeichen gibt es seit 1912. Verliehen wird es inzwischen vom Deutschen Olympischen Sportbund.
  • Anforderungen: Bestimmt wird die Fitness anhand der motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Zum Beispiel muss eine Frau zwischen 40 und 44 für Gold die 3000 Meter in 18 Minuten und 30 Sekunden laufen. Die Fähigkeit zu schwimmen müssen Prüflinge obligatorisch nachweisen.
  • Alter: Mindestens sechs Jahre, nach oben unbegrenzt.
  • Kosten: Erwachsene zahlen drei Euro. Für Kinder und Jugendliche übernimmt die Sparkasse Schaumburg die Kosten. Auch das Firmensportabzeichen ist kostenlos, wenn die Unternehmen sich über die BKK 24 anmelden.
  • Zahlen: 36 Schaumburger Vereine bieten das Sportabzeichen an fünf Stützpunkten an. 8379 Abzeichen wurden im Landkreis 2015 insgesamt verliehen. 195 davon waren Familiensportabzeichen. An 17 Schulen kreisweit haben sich 1242 Schüler der Prüfung gestellt. Für die Abnahme stehen rund 230 ausgebildete Prüfer ehrenamtlich zur Verfügung.
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