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Sternmarsch gegen die Tunnel-Trasse

Bigtab betritt am 21. August die „zweite Stufe des Widerstandes“ Sternmarsch gegen die Tunnel-Trasse

Ein Sternmarsch steht als nächstes auf der Agenda der Bürgerinitiative gegen den trassenfernen Ausbau der Bahn in Schaumburg, Minden, Porta (Bigtab).

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Bückeburg/Porta Westfalica. Wie schon vor 16 Jahren ruft Bigtab die Bürger der betroffenen Region auf, aus verschiedenen Himmelsrichtungen sternförmig auf einen zentralen Treffpunkt zu marschieren, um dem geballten Widerstand von Kommunen und Bevölkerung gegen eine ICE-Neubautrasse zwischen Echtorf und Porta Westfalica gemeinsam Ausdruck zu verleihen.

Termin ist Sonntag, 21. August. Ein Startpunkt ist um 12.30 Uhr an der Kirche in Lerbeck, ein weiterer um 13 Uhr in Dankersen an der Sporthalle in der Olafstraße sowie um 13 Uhr an der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche in Petzen, und um 13.30 Uhr in Meißen an der Ecke Meißener Dorfstraße/Freistraße. Gegen 14 Uhr wollen sich die vier Demonstrationszüge in Meißen an der Abzweigung der Rintelner Straße von der alten Bundesstraße 65 (Am Klusbrink) vereinen. Hier wird es bis voraussichtlich 16 Uhr eine Kundgebung geben.

Bigtab-Sprecher Thomas Rippke nennt den Marsch „die zweite Stufe des Widerstandes“. Es handele sich um eine Reaktion auf den Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan 2030. Die Ministerrunde hatte den Streckenabschnitt der Bahn zwischen Haste und Minden-Dankersen nicht wie erhofft als reine Ausbaustrecke festgeschrieben.

Die vier längs der geplanten Neubaustrecke aktiven Bürgerinitiativen wollen derweil ihre gemeinsame Schlagkraft erhöhen. Im Gespräch ist die Gründung einer Interessengemeinschaft.

In der Auseinandersetzung mit dem Bundesverkehrsministerium wollen die Tunnel-Gegner auch planerisch wieder das Heft in die Hand bekommen. So sei beabsichtigt, dem Ministerium konkret ausgearbeitete Trassenvorschläge zu unterbreiten und dazu möglicherweise auch Planungs-Know-how in Anspruch zu nehmen. Rippke: „Dann planen wir wieder als Bürger vor Ort und nicht irgendwelche Leute aus dem Bundesverkehrsministerium.“

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