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Streit um Zeitplan für Ernestinum-Sanierung

WGS-Vorstoß für Beschleunigung abgelehnt Streit um Zeitplan für Ernestinum-Sanierung

Abgebremst worden ist ein Vorstoß der WGS-Kreistagsfraktion, die geplante Sanierung des Rintelner Gymnasiums Ernestinum zu beschleunigen. Dafür sind in der mittelfristigen Finanzplanung des Landkreises 680 000 Euro für die Jahre 2017 und 2018 eingeplant.

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Sanierungsbedürftig: Das Gymnasium Ernestinum.

Quelle: pr.

Landkreis. Die WGS beantragte, diese Maßnahme auf 2016 vorzuziehen. Doch dieser Antrag wurde von einer großen Mehrheit im Finanzausschuss des Kreistags abgelehnt.

Unstrittig besteht beim Ernestinum Sanierungsbedarf bei den Schiebefenstern, von denen viele undicht sind. „Durch eintretende Feuchtigkeit und die gegebene Winddurchlässigkeit liegt ein Zustand vor, der den Schülern und Lehrern schon seit Jahren zugemutet wird und dessen Hinnahme nunmehr nochmals über weitere zwei Jahre allein aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zuzumuten ist“, heißt es im WGS-Antrag.

Die Situation sei „bedrohlich“, kam Unterstützung von Michael Dombrowski (Grüne), zumal in mindestens einem Fall eintretendes Wasser in eine Steckdose gelaufen sei.
Heidemarie Hanauske (SPD) entgegnete, das Kreisbauamt könne die Prioritäten des Sanierungsbedarfs an den kreiseigenen Schulen im Vergleich sicherlich sachgerecht abwägen. „Wenn dieses Fachamt die Sanierung am Ernestinum in den Jahren 2017/18 für ausreichend hält, sollten wir darin Vertrauen haben.“

Gunter Feuerbach (CDU) schlug vor, der Bauausschuss des Kreistags könne sich im zweiten Quartal des Jahres vor Ort einen Eindruck verschaffen. „Sollte sich dabei die Notwendigkeit einer dringenden Abhilfe herausstellen, kann man die Maßnahme immer noch vorziehen.“ Nach Einschätzung des Kreisbauamtes bestehe „kein akuter Handlungsbedarf“, warf Landrat Jörg Farr (SPD) ein. Es sei aber „okay, wenn der Bauausschuss sich vor Ort informiert“, fügte der Landrat hinzu. ssr

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