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Synode der SELK tagt in der Kreuzgemeinde

Landkreis / Synode Synode der SELK tagt in der Kreuzgemeinde

Die Synode des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) hat am Wochenende in den Räumen der Kreuzgemeinde in Stadthagen getagt. Nach aufwendigen Umbaumaßnahmen kann diese SELK-Gemeinde nunmehr für die 70 Delegierten aus den 30 Gemeinden und diversen Werken dieses Kirchenbezirks genügend Tagungsraum bieten. Diese Synode vertritt die 4000 SELK-Mitglieder im Gebiet zwischen Osnabrück, Braunschweig und Göttingen.

Landkreis (ssr). Im Bericht von Superintendent Walter Hein (Rodenberg) war nach den Worten einer Pressemitteilung der SELK „ein großer Dank für alle Anstrengungen zur Verbesserung der angespannten finanziellen Situation“ ebenso enthalten wie die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Konfirmation und Kirchenzugehörigkeit.

Die Synodalen warfen demnach auch die Frage auf, ob die heutige Art des Konfirmandenunterrichts noch angemessen sei. Hein berichtete aus den Gemeinden, von Wechseln im Pfarramt, von sozialen, diakonischen und ökumenischen Aktivitäten sowie von Gottesdienstmodellen wie Taize-, Familien- und kreativen Themengottesdiensten mit Anspielen.

„Typisch Kirche – und warum es trotzdem ein Glück ist, dazu zu gehören“ Unter diesem Thema stand das Synodalreferat von Kirchenrätin Doris Michel-Schmidt. Diese gab im ersten Teil ihres Referats der Kritik an der Kirche von außen und innen Raum. Sie habe freimütig auch von ihrer eigenen Kritik berichtet, heißt es in dem Pressebericht. Diese habe sie einst zum Austritt aus der schweizerischen reformierten Kirche bewegt. Nach einiger Zeit habe sie sich den Lutheranern angeschlossen und sei damit zur Kirche zurück gekehrt.

Neugewählt wurde der Bezirksbeirat, also der Kirchenvorstand des Bezirks. Neben Hein gehört diesem aus Schaumburg künftig auch der Stadthäger Pastor Joachim Schlichting an. Die Vertreter kirchlicher Werke legten ihren Jahresbericht vor, so die Beauftragten für Frauendienst, Kindergottesdienst, Diakonie und für Mission. Alle neu gewählten Personen wurden im Synodalgottesdienst eingeführt. Dieser stand unter dem Thema „Bitte um den Frieden“.

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