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„Tafel“-Kosten überfordern DRK

Landkreis / Kreisverband „Tafel“-Kosten überfordern DRK

Wenn sich der Kreisverband des DRK zur Jahresversammlung trifft, ist der große Saal im Rintelner Ratskeller gut gefüllt.

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Bernd Koller (rechts) ernennt den ehemaligen Kreisvorsitzenden Wolfgang Foerstner zum Ehrenmitglied.

Quelle: Masthoff

Von Claudia Masthoff

Landkreis. Zahlreiche Mitglieder und Mitarbeiter sitzen an den Kaffeetafeln, der gesamte Vorstand mit dem Vorsitzenden Bernd Koller und seinen Stellvertretern Elke Klos und Bernhard Schäfer ist selbstverständlich da, genau wie Geschäftsführer Kirk Johnson.

Wie bei solchen Veranstaltungen üblich, gibt es viel Dank und Ehr’. Da wird der ehemalige Vorsitzende, Wolfgang Foerstner (Bild), vom jetzigen Vorsitzenden zum Ehrenmitglied ernannt, und obwohl Foerstner erklärterweise kein großer Freund von Ehrungen ist, zeigt er sich doch gerührt. Koller selbst erhält vom Leiter des Rettungsdienstes, Bernd Gerberding, eine kleine Statue mit dem Titel „Erfolg“.

Der dritte Geehrte ist Günter Klos, dessen Biografie aufs Engste mit dem DRK verbunden ist. Seit 50 Jahren ist er Mitglied und dabei doch erst 58 Jahre alt. Nach Adam Riese ist er dem DRK also schon mit acht Jahren beigetreten. Er hat dann eine Bilderbuchkarriere über Jugendrotkreuz, Bereitschaft und Fortbildungen hingelegt und ist heute unter anderem Ausbildungsbeauftragter Erste Hilfe.

Als Vertreterin der Stadt Rinteln ist die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Helmhold anwesend. Die geht auch gleich auf ein aktuell drängendes Thema ein: die hohen Kosten der Tafeln, die das DRK langsam überfordern. Hier sei die Kommune gefordert, gibt sie zu, denn der Bedarf, der sich auch in steigenden Nutzerzahlen zeige, sei unbestritten.
Landrat Jörg Farr berichtet von größeren Zuschüssen, die das DRK für technische Anschaffungen erhalten habe oder noch erhalten werde. Eine mobile Sanitätsstation steht als Nächstes auf dem Wunschzettel des Kreisverbandes.

Fotos, die der Beamer für die Anwesenden auf die Leinwand bringt, zeigen das sich derzeit im Einsatz befindliche Fahrzeug: ein Wohnwagen, mit rotem Kreuz und der Aufschrift Sanitätswagen versehen, Baujahr 1986. Der Modernisierungsbedarf ist unmittelbar zu erkennen und der Kreisverband hofft für das nächste Jahr auf eine moderne und professionelle Variante.

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