Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Telekom kündigt alte Verträge

Störungen und Wartezeiten möglich Telekom kündigt alte Verträge

Wer sich nicht rechtzeitig kümmert, hat unter Umständen das Nachsehen. So ist es einem Stadthäger ergangen, der es versäumt hatte, auf eine Vertragskündigung der Telekom zu reagieren. Nun muss er zwei Wochen auf Internet und seinen Festnetzanschluss verzichten.

Voriger Artikel
Jagd im Bückeberg
Nächster Artikel
Mehr Zeit zur Vorbereitung der Inklusion

Landkreis (tbh). Ein Unternehmer aus dem Landkreis ist geschäftlich auf seinen ISDN-Anschluss angewiesen. Auch ihm wurde der Vertrag jedoch gekündigt.
Weil die Telekom ihr gesamtes Netz bis 2018 auf Internet-Telefonie umstellen möchte, werden die analogen- und ISDN-Anschlüsse nach und nach umgestellt. „Für diese Umstellung muss aus rechtlichen Gründen ein neuer Vertrag abgeschlossen werden“, erklärt eine Sprecherin des Unternehmens auf SN-Anfrage. Das Prozedere zum Vertragswechsel werde Betroffenen in einem Anschreiben erklärt. Kunden würden mehrmals benachrichtigt und hätten viereinhalb Monate Zeit, über das Angebot nachzudenken. „Wenn der Kunde sich nicht innerhalb der Frist meldet, wird sein Anschluss gekündigt.“
Auch der Stadthäger hatte eine Benachrichtigung erhalten. Dass die Frist zum Vertragswechsel jedoch bereits um einen Tag verstrichen war, habe er allerdings erst gemerkt, als er plötzlich weder Festnetzanschluss und Internetzugang hatte. „Ich war im Urlaub und habe das völlig vergessen.“
Trotz Freizeichens sei seine Telefonleitung gesperrt gewesen. Lediglich die Service-Hotline der Telekom konnte er anrufen. Dort habe man ihm mitgeteilt, dass die Vertragsumstellung rund zwei Wochen dauern könne. Eine Übergangslösung habe die Telekom ihm nicht anbieten können.
Vonseiten der Telekom heißt es: Ein Neuanschluss, der auch im Fall einer Zwangskündigung notwendig sei, bedürfe eines Zeitvorlaufs. „Der Kunde muss eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen.“
Im Fall des Unternehmers waren auch etliche Anrufe bei der Kunden-Hotline und Beschwerden nötig, um sich Gehör zu verschaffen: „Ich habe so lange gebohrt, bis mir versprochen wurde, die Umstellung rückgängig zu machen.“ Nachdem auch das gescheitert sei, habe sich die Telekom dann doch kooperativ gezeigt und ihm zusätzlich zu dem neuen IP-System auch einen ISDN-Anschluss zur Verfügung gestellt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg