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Thomas Hoffmann wird neuer DRK-Geschäftsführer

Am Montag im Amt Thomas Hoffmann wird neuer DRK-Geschäftsführer

Nach dreimonatiger Suche hat der Vorstand des DRK-Kreisverbands einen neuen Geschäftsführer gefunden: Schon am kommenden Montag soll der 43-jährige Thomas Hoffmann seinen Dienst antreten.

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Thomas Hoffmann übernimmt am Montag den Posten als DRK-Geschäftsführer. vr.

Landkreis. Dem DRK-Vorsitzenden Bernd Koller ist die Erleichterung deutlich anzumerken. „Ich denke, wir haben den Richtigen gefunden“, sagt er. Dass der neue Geschäftsführer aus dem eigenen Landkreis kommt, sei dabei – neben der fachlichen Qualifikation – ein zusätzlich erfreulicher Aspekt.

Geboren in Hildesheim, lebt Hoffmann seit seinem achten Lebensjahr in Schaumburg. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann beim Obernkirchener Glashersteller Heye, heute Ardagh. Im Anschluss studierte er Betriebswirtschaft in Bielefeld. Erste berufliche Station war die Kampa-Haus-Gruppe. Seit 2007 arbeitete Hoffmann in der Verwaltung der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) am Stadthäger Ostring – zunächst als kaufmännischer Leiter, ein Jahr später zusätzlich als Prokurist.

Der begeisterte Fußballfan („Ich leide mit 96“) ist Vater einer neunjährigen Tochter und wohnt in Nordsehl.

Am Montag wird Hoffmann sein Amt als DRK-Kreisgeschäftsführer antreten, am kommenden Donnerstag will ihn Koller abends bei einer Versammlung in Wendthagen den Ortsvereinsvorständen vorstellen.

Der 43-Jährige war einer von insgesamt 54 Bewerbern um den Posten. Fünf Kandidaten hatte der Vorstand in den vergangenen Wochen in die engere Wahl genommen. Die endgültige Personalentscheidung fiel Koller zufolge erst am späten Donnerstagabend.

„Ich freue ich auf die neue Aufgabe“, sagt Hoffmann und fügt mit Blick auf die unruhige Zeit, die hinter dem Schaumburger DRK liegt, hinzu: „Es geht jetzt erst einmal darum, den Kreisverband weiter zu stabilisieren und dann – soweit erforderlich – strategisch neu aufzustellen.“

Wie berichtet hatte sich das DRK Ende Mai vom bisherigen Geschäftsführer Kirk Johnson getrennt. Über die genauen Gründe schweigt sich der Vorstand aus. Hinter vorgehaltener Hand wird Johnson aber Missmanagement vorgeworfen. Zumindest habe er den Verband in einer wirtschaftlich äußerst angespannten Situation verlassen, heißt es. mf

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