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Thomas Strobl referiert über Flüchtlingskrise

Dinge auf das richtige Gleis bringen Thomas Strobl referiert über Flüchtlingskrise

Die Situation in den Heimatländern der Schutzsuchenden zu verbessern und so den Flüchtlingsdruck von den Außengrenzen zu nehmen hat Thomas Strobl als vordringliche Maßnahmen aufgezeigt: Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sprach im Rodenberger Ratskeller vor 70 Gästen über die „Aktuelle Herausforderung der Flüchtlingskrise“.

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Thomas Strobl: „Krise ist auch eine Chance.“

Quelle: sk

Landkreis (sk). Aufmerksam hörten die Gäste Strobl zu, auch wenn dessen Aussagen vielfach bereits von anderen Politikern in Fernsehtalkshows zu hören waren. Die Stimmung war gespannt. Ein Zuhörer platzte mit seiner Frage mitten in die Rede als Strobl erklärte, dass das Überleben in den riesigen Flüchtlingslagern im Libanon und in der Türkei nicht mehr möglich sei. Auf zehn Dollar pro Flüchtling und Monat seien die Zuwendungen der internationalen Hilfe gefallen. „Wer ist schuld an der Absenkung?“ schallte die Frage. Die schlichte und unbefriedigende Antwort des Referenten: „Das Geld ist ausgegangen.“ Hier wieder aufzustocken sei ein Ziel – „notfalls auch in nationaler Eigenregie.“ Der CDU-Politiker zeigte auf: Mit 30 Dollar im Monat könne einem Flüchtling in den großen Lagern das Überleben gesichert werden. Bei einem Flüchtling in Deutschland sehe das ganz anders aus: „Unter 1000 Euro geht da nichts.“
Den Zustrom von Flüchtlingen zu begrenzen, den Flüchtlingsdruck von den Außengrenzen zu nehmen, sieht Strobl als vordringliches Ziel. Horst Peeck (CDU), Zuhörer und Ratsmitglied aus Wiedensahl, sah mit Besorgnis auf den Istzustand: „Ist es nicht an der Zeit, dass Angela Merkel ihren Satz ,Wir schaffen das‘ zurücknimmt?“, fragte Peeck auch mit Blick auf die klamme Samtgemeindekasse. Zunächst müsse ein Haushaltssicherungskonzept ausgearbeitet werden. Andererseits sollen laut Peeck große Summen zur Unterbringung von Flüchtlingen aufgebracht werden. Dass Merkel ihre Aussage korrigieren müsse, sah Strobl nicht. Eine Bundeskanzlerin, die gesagt hätte „Wir schaffen das nicht“, sei sicher keine gute Alternative gewesen.
Trotzt aller Probleme und Ängste: Krise sei auch immer eine Chance, hob Strobl einen Aspekt der aktuellen Lage hervor. Unter dem Druck der Flüchtlingssituation und auch deren kriminellen Aspekten käme jetzt eine Änderung unter anderem im Asylrecht und im Strafrecht in Gang. Strobl: „Die Flüchtlingskrise ist die Chance, ein paar Dinge in Deutschland wieder auf das richtige Gleis zu bringen.“

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