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Trend geht zur Briefwahl

Über 21.500 Wahlscheine ausgegeben Trend geht zur Briefwahl

Während Schätzungen zufolge 46 Prozent der Wähler noch unentschlossen sind, ist die Bundestagswahl für Tausende Schaumburger längst gelaufen: 21.546 Wahlscheine sind im Landkreis für die Briefwahl ausgegeben. Am Wahlsonntag 2013 wurden nur knapp 17.500 Briefwahlstimmen ausgezählt.

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Quelle: PR.

LANDKREIS. „23 Briefwahlvorstände, die sich aus der Mitarbeiterschaft des Landkreises zusammensetzen, werden am Sonntag ab 18 Uhr in mehreren Büros die eingegangenen Stimmen aus allen zwölf Kommunen auszählen“, erklärt Cordula Spillamann vom Amt für Kommunalaufsicht und Wahlen. Vorab werde kontrolliert, ob die eingegangenen Wahlzettel von berechtigten Absendern stammen und bis zum Wahlsonntag in Urnen verwahrt. Kreissprecher Klaus Heimann vermutet, dass die Auszählung bis 22 Uhr über die Bühne gegangen sein wird.

Deutlicher Anstieg in den einzelnen Kommunen

Nach Informationen der Verwaltungen ist der Anstieg in den einzelnen Kommunen deutlich zu verzeichnen: Bei 16.159 Wahlberechtigten wurden zum Zeitpunkt der Befragung 2468 Unterlagen zur Briefwahl ausgestellt, die Verantwortlichen rechnen noch mit 130 bis 150 weiteren Anträgen. Bei der vergangenen Bundestagswahl 2013 waren es nur 2109 Anträge.

Rinteln meldet 3487 Briefwähler von mehr als 20.000 Wahlberechtigten in diesem Jahr, während bei der vorherigen Wahl noch rund 680 Stimmen weniger per Post eingegangen sind. „Ein definitiver Aufwärtstrend“, bestätigt Julia Witte vom Rintelner Ordnungsamt.

In den Samtgemeinden ist die Veränderung ebenfalls spürbar. So stieg die Zahl der Briefwähler in Niedernwöhren von 822 auf 1017 an, weitere 30 Anträge werden erwartet. In Sachsenhagen dagegen wählten 2013 noch 1175 von 7600 Wahlberechtigten per Brief, zum Zeitpunkt der Befragung waren es 1534 von 7649 Wählern. Dort erwarten die Verantwortlichen noch um die 20 Anträge.

Antragsmenge auch in Nienstädt „erstaunlich“

In Nienstädt kletterten die Zahlen von 979 Anträgen auf 1383 Anträge bei insgesamt etwa 8200 Wahlberechtigten. „Das 2013 war ein normaler Wert. Dieses Jahr ist die Antragsmenge wirklich erstaunlich“, sagte Anke Belz vom Ordnungsamt. Auetal verzeichnete 774 ausgestellte Anträge und rechnet mit 15 weiteren. Geringer fiel der Anstieg von 775 (2013) auf 820 bei aktuell rund 6000 Wahlberechtigten in Lindhorst aus.

Und während in Rodenberg 2250 Unterlagen ausgestellt wurden und 50 weitere Anträge erwartet werden, rechnen die Sachbearbeiter in Nenndorf zusätzlich zu den ausgestellten 2583 mit ungefähr 100 Weiteren. Eilsen stellte 1084 Unterlagen aus und erwartet um die 20 Weitere. In 2013 waren es noch 915. Beide Male hatte die Samtgemeinde ungefähr 5500 Wahlberechtigte verzeichnet.

Alle Gemeinden gaben an, dass die meisten Anträge in den ersten Wochen nach Erhalt der Wahlbenachrichtigungen eingingen. Bei einigen bliebe danach ein konstanter Strom, während die Anträge bei anderen nur noch peu à peu einträfen.  geb, crs

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