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Trübe Aussichten

Freibäder: Schlechte Wetterlage Trübe Aussichten

Je nasser der Sommer von oben wird, desto weniger lockt das kühle Nass der Freibäder. Zwar können noch nicht alle Badeanstalten handfeste Zwischenbilanzen ziehen, aber seit Beginn der Schulferien sorgte der Juli mit seinen trüben Regentagen selten für übermäßige Badelaune.

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Bei diesem Wetter schwimmen nur die Hartgesottenen im Lindhorster Solabali.

Quelle: geb

Landkreis. „Wegen des anhaltend schlechten Wetters ist bei uns wenig los. Dabei ist das Wasser eigentlich warm“, berichtet der Solabali-Schwimmmeister Robert Gerber aus Lindhorst. Auch an einzelnen Sonnentagen habe sich daran nicht viel geändert. Maximal 100 Besucher zählen wir aktuell pro Tag, den Großteil machen aber die Dauerkartenbesitzer aus“, schätzt Gerber.

Fast nur noch Stammgäste

Auch im Obernkirchener Sonnenbrinkbad stellt es sich ähnlich dar. „Bis Anfang Juli lief es noch gut, jetzt kommen im Wesentlichen nur noch Stammgäste – keine zufriedenstellende Situation, aber für uns auch nicht katastrophal“, sagt Wolfgang Hein vom Vorstand der Genossenschaft. Immerhin bis zu 300 Schwimmer ziehen hier noch pro Tag bei 26 Grad Wassertemperatur ihre Bahnen.
Im Auetaler Sonnentalbad füllen nach einem „knackigen Saisonstart“ dagegen aktuell nur bis zu 120 Besucher am Tag die Becken. „An Sonnentagen erwarten wir etwa 1000 Gäste“, sagt Schwimmtrainer Rainer Jagata. Zwei Schwimmkurse, Ferienspaßaktionen und die Früh- und Abendschwimmer machen das Gros im 24 Grad warmen Wasse aus. Besonderheit des Sonnentals: das Seeräuber-Abzeichen. „Dafür müssen Kinder eine Distanz von 100 Metern schwimmen und fünf Meter weit tauchen“, erklärt Jagata.
Zwei Krankheitsfälle haben beim Bäderbetrieb in Rodenberg und Lauenau für einen Personalengpass gesorgt. Für Frühschwimmer bedeutet das, nur am Montag und Mittwoch ab 6 Uhr ins Becken hüpfen zu können. Trotz Wetter und Öffnungszeiten konnten die beiden Freibäder bisher mehr Besucher locken, als bis zur Sommermitte in der vergangenen Saison. Fast 12 500 seien es in Lauenau und über 9000 in Rodenberg gewesen, wie Betriebsleiterin Michaela Ebert erklärt – ein Zuwachs von jeweils etwa 3000 Badegästen gegenüber dem Vorjahr.
Die Interessengemeinschaft des Rodenberger Bades hat das trübe Wetter am Wochenende indes genutzt, um Rasen und Hecken zu trimmen und das Beach-Volleyballfeld dank finanzieller Unterstützung der Samtgemeinde wieder mit neuem Sand aufzufüllen.

geb

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