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Übergang von Schule in Beruf verbessern

Landkreis / SPD Übergang von Schule in Beruf verbessern

In den Themenfeldern der Sozial- und Bildungspolitik sowie der Regionalentwicklung will die SPD-Kreistagsfraktion im Jahr 2015 ihre Schwerpunkte setzen. Die Sozialdemokraten wollen dadurch „dem gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort gerecht werden“, nennt Fraktionsvorsitzender Eckhard Ilsemann das damit verbundene Ziel.

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Landkreis. So soll der Landkreis nach SPD-Vorstellungen die unterstützenden Maßnahmen zum Übergang von der Schule in den Beruf weiter verbessern, führte Ilsemann dazu aus. Deswegen müssten die Kooperationen mit der Industrie- und Handelskammer und mit der Handwerkskammer intensiviert werden. Ilsemann: „Das verbesserte Heranführen an das Berufsleben ist ein wichtiges Ziel.“ Zudem gelte es auch in 2015 „in die gute Ausstattung der Schulen weiter zu investieren“.
 Unter dem Stichwort der Inklusion „werden wir im Wohnungsbau einige Ziele abstecken“, kündigt Ilsemann an und fügte hinzu: „Barrierefreier und seniorengerechter Wohnraum sind eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge.“ Planerisch und baulich würden „diese Ideen zu den noch bestehenden Krankenhausstandorten in Stadthagen und Rinteln entwickelt“. Damit verbunden sei auch „die Versorgungsnähe zu Ärzten und die Kooperation mit der Krankenhaus-Versorgung“.
 Unter dem Schlagwort „Prävention statt Nachsorge“ werde sich die SPD im beginnenden Jahr besonders für den Erhalt der „Frühen Hilfen“ in den Bereichen Familie und Erziehung sowie die enge Kooperation mit dem Kinderschutzbund und der Arbeiterwohlfahrt stark machen. Dies alles müsse „in entsprechender Größenordung“ im Etat 2015 verankert werden, so Ilsemann. Die Jugendwerkstatt sowie das Pro-Aktiv-Center als Arbeitsbereiche der Jugendberufshilfe müssen nach Überzeugung der SPD „mit EU-finanzierten Mitteln erhalten bleiben“.
 Die Fortführung der Arbeit zur Bekämpfung radikaler Tendenzen bedeute für die SPD „sowohl Prävention als leider auch schon Nachsorge“. Darum müssten Vereine, Verbände und Initiativen bei der Umsetzung von Projekten für ein gleichberechtigtes Miteinander, für Demokratie und Toleranz unterstützt werden, betont der SPD-Fraktionschef.
 In der Verkehrspolitik sei mit Blick auf die Bahnverbindungen „die tarifliche Annäherung an den Großraum Hannover eine der großen Herausforderungen“, so Ilsemann. Dahinter stehe „für Menschen der Wunsch nach Mobilität, die sich auch ohne eigenes Auto verwirklichen lässt“. Eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur auch unter diesem Gesichtspunkt sei ein wichtiger Aspekt der Wirtschaftsförderung, unterstreicht Ilsemann.
 Für alle anstehenden Aufgaben „bleibt eine solide Finanzpolitik die Grundlage“, so der SPD-Sprecher. Daher sei auch im laufenden Jahr „weiter an einer Haushaltskonsolidierung zu arbeiten“. 

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