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Übernachtungszahlen in Schaumburg gestiegen

Trend setzt sich fort Übernachtungszahlen in Schaumburg gestiegen

Gute Nachrichten für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Schaumburg: Die Übernachtungszahlen im Landkreis steigen stetig. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort, auch wenn die wenigsten Besucher Touristen sind.

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Landkreis. Mehr als 784000 Übernachtungen haben die Mitarbeiter des Landesamtes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) 2015 in Schaumburg registriert. Das sind 9000 mehr als 2014 – ein Plus von 1,2 Prozent.

Übernachtungen nicht mit Zahl der Touristen gleichsetzen

 Die Übernachtungen sind jedoch nicht gleichzusetzen mit der Zahl der Touristen, wie Olaf Boegner, Leiter des Schaumburger Land Tourismusmarketings, erklärt. In die LSKN-Statistik fließen auch Kurgäste und Geschäftsreisende sowie Campingurlauber ein. Das zeige sich auch daran, dass nach wie vor die meisten Gäste in den Kurorten Bad Nenndorf (242694) und Bad Eilsen (238761) nächtigen. Rinteln liegt mit 134392 Übernachtungen auf dem dritten Platz. In der Statistik nicht enthalten sind Tagestouristen und die Zahlen von privaten Anbietern – nach Schätzungen etwa 100000.

Großer Zuwachs in Obernkirchen

 Den höchsten Anstieg verzeichnet Obernkirchen mit 12,5 Prozent mehr Übernachtungen, dicht gefolgt von Lüdersfeld mit einem Plus von 10,2 Prozent und Bückeburg mit einem Anstieg von zehn Prozent. Der Anteil reiner Touristen ist laut Boegner jedoch relativ gering. Wobei auch die Zahl der Gesundheitsübernachtungen und Geschäftsreisen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sei. Nicht nur die Kurorte im Landkreis, sondern beispielsweise auch Obernkirchen profitiere von geschäftlichen Besuchern und Tagungen im jbf-Centrum.

 Die steigende Zahl der Übernachtungsgäste in kleineren Gemeinden wie Lüdersfeld kann nach Angaben von Klaus Pittack, dem Vorsitzenden des Schaumburger Kreisverbands des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), oftmals auch auf die Initiative und Werbung einzelner Gastronomen zurückgeführt werden: „Einzelne Betriebe und Gaststätten können eine Sogwirkung erzeugen.“ Einen weiteren Faktor für den Anstieg sieht Pittack in der touristischen Zuwachsrate in Hannover: „Das strahlt ab.“ Städtereisen seien derzeit beliebt. Und bei einem Besuch in Hannover beziehen Touristen oftmals auch das Umland in ihre Routen ein.

Zugpferd Max-und-Moritz-Jubiläum

 Ein besonderer Anreiz für einen Besuch im Landkreis ist nach Worten von Pittack das Max-und-Moritz-Jubiläum im vergangenen Jahr gewesen. Prominente Persönlichkeiten wie Wilhelm Busch machen Schaumburg interessant und locken Touristen an. Bückeburg profitiert aus Sicht des Schaumburger Dehoga-Vorsitzenden vor allem von dem Schloss mit den vielen reizvollen Veranstaltungen und dem Hubschraubermuseum. Das A und O sei die Werbung.

 Wie aus der LSKN-Statistik hervorgeht, sind die Gästeankünfte in Schaumburg ebenfalls um 1,9 Prozent auf 204738 gestiegen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 3,8 Tage.

Von Tina Bonfert

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