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Umzug trotzdem noch in diesem Herbst

Wasserschaden im Klinikum Umzug trotzdem noch in diesem Herbst

Ungeachtet eines Wasserschadens hält die Geschäftsleitung des Klinikums an ihrer Ankündigung fest: Der Umzug in den Vehlener Neubau soll noch „im Herbst 2017“ über die Bühne gehen. Ein zwischenzeitlich intern avisierter Termin zum 30. September ist damit aber nicht mehr zu halten.

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Der Eröffnungstermin des Klinikums in Vehlen steht wieder in Frage.

Quelle: Archiv

Landkreis/Vehlen. Bei diesem Datum habe es sich unter allen durchgespielten Szenarien um den Idealfall gehandelt, betont Unternehmenssprecherin Nina Bernard. Der Anfang September festgestellte Wasserschaden im Technikraum des MRT macht diesem Plan nun jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Wie die Geschäftsleitung den Mitarbeitern in einem den SN vorliegenden Rundschreiben mitteilt, ist ein Rückbau von Wänden erforderlich. Betroffen davon sei auch eine Rigips-Brandschutzwand im Bereich der Radiologie. Vor diesem Hintergrund könne die für den Umzug unabdingbare Brandabnahme nicht mehr bis Ende September erfolgen, heißt es weiter. Die radiologische Abteilung sei für die Inbetriebnahme des Klinikums unverzichtbar. Die sonstigen Umzugsvorbereitungen würden davon nicht tangiert und gingen parallel zur Sanierung weiter.

„Wir haben nach außen kommuniziert, dass wir im Herbst 2017 umziehen und dabei bleibt es – trotz des Wasserschadens. Kalendarisch endet der Herbst bekanntlich am 21. Dezember“, so Bernard wörtlich.

Zusammenführung ist ein "Kraftakt"

Ganz bewusst habe man in den vergangenen Monaten darauf verzichtet, sich öffentlich auf ein konkretes Datum festzulegen. „Diesen Fehler haben wir zweimal gemacht, das passiert uns kein drittes Mal“, ergänzt Bernard. Dass Ende August lediglich intern ein Umzugstermin, nämlich der 30. September, mitgeteilt wurde, bezeichnet die Unternehmenssprecherin als normalen Vorgang. Die Zusammenführung von drei Krankenhausstandorten sei ein Kraftakt. Um ihn zu bewältigen, müssten an sehr vielen Stellen Vorbereitungen getroffen werden. „Und darauf müssen sich alle rechtzeitig einstellen können“, erklärt Bernard.

Die feuchten Wände sind nach Angaben von Klinik-Chef Dr. Achim Rogge bereits demontiert. Derzeit werde der Estrich mit Spezialgeräten getrocknet, sodass in zwei bis drei Wochen neue Wände eingezogen werden können. Den Schaden beziffert er auf „maximal 10.000 Euro“. Verursacht worden sei die Misere durch einen abgefallenen Schlauch an der MRT-Notkühlung. „Und das ist leider an einem Wochenende passiert und deshalb niemandem sofort aufgefallen“, bedauert Rogge. mf

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