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Landkreis

„Und das ist erst der Anfang“


Im Landesauftrag versorgt der Landkreis Schaumburg die Schulen im Kreisgebiet mit Medien zur Unterrichtsgestaltung. Das ist seit vielen Jahrzehnten so. Die Medien haben sich allerdings im Laufe der Jahrzehnte rasant geändert. Lange vor dem digitalen Zeitalter waren Fotos und Landkarten in der Ausleihe.
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Ton- und Lichttechnik, DVDs und Online-Angebote: Bernd Schlifke (links) und Petra Rödel zeigen, was das Medienzentrum zu bieten hat.

© sk

Landkreis. Die frühere Bezeichnung „Kreisbildstelle“ stamme noch aus den Zeiten der Weimarer Republik, erzählt Bernd Schlifke, Leiter des heutigen Medienzentrums Schaumburg (www.medienzentrum-shg.de) an der Jahnstraße 25 in Stadthagen. Später kamen Dias und dann die 16-Millimeter-Filme hinzu. Heute ist das Zelluloid fast passé. Vorwiegend werden Videokassetten ausgeliehen, „verdrängt aber immer mehr von den DVDs“. Neu ist die Online-Ausleihe. Lehrer können über das Internet Unterrichtsmaterialien downloaden, die sie außerdem nach Belieben bearbeiten können, einzelne Bilder aus Filmen herausziehen oder Fimmaterial „zusammenschneiden“ – alles, was gängige Bearbeitungssoftware hergibt.

 Das Medienzentrum verleiht außerdem modernste Geräte zum Aufzeichnen von Bild und Ton. Und das Haus bietet zwei Arbeitsplätze zum Filmschnitt sowie ein kleines Tonstudio. Medien und Technik sind reichlich vorhanden. Allein: Die Frequentierung des Medienzentrums könnte besser sein, sagt Bernd Schlifke.

Multimedia – aber wie?

 Angesichts der direkten Download-Möglichkeit von Unterrichtsmaterialien stellt sich die Frage, welche Funktion dem Medienzentrum in Zukunft noch zufällt. Bernd Schlifke sieht diese in der Wandlung der Einrichtung zum Beratungs- und Unterstützungszentrum. Noch vor ein paar Jahren übliche und geförderte Computerräume, in denen PCs nebeneinander stehen, werden überholt von Multimediaräumen mit Beamern und Laptops, Lautsprechern, digitalen Whiteboards, Internetzugang und den verschiedensten Anschlussmöglichkeiten.

 Die Technik wird vielfach vorgehalten – aber längst nicht alle Lehrer nutzen das Equipment, weil laut Schlifke schlicht die Kenntnisse und die Erfahrung im täglichen Umgang damit fehlen. Der Medienzentrumsleiter bietet Schulungen an. Der Pädagoge ist überzeugt vom Multimedia-Nutzen in der Didaktik, zum Beispiel des digitalen Whiteboards, einem überdimensionalen berührungsempfindlichen Bildschirm, angeschlossen an einen Computer, der die herkömmliche Tafel ersetzt. „Und das ist erst der Anfang“, weist Schlifke in die digitale Zukunft.

Filmanalyse wird Abiturthema

• Endlich Einzug in den Unterricht“ hält zur Freude von Schlifke das Thema Film, sprich das Umsetzen eines Themas in Bild und Ton. Hierzu haben Medienpädagogen den „Niedersächsischen Film-Kanon“ erarbeitet. Auf DVDs werden in dessen vierter Staffel drei Spielfilme angeboten, auf einer weiteren DVD didaktisches Material dazu. Schlifke: „2015 wird Filmanalyse Abiturthema im Fach Deutsch.“ Die Medienzentren in den Landkreisen Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden laden außerdem seit einigen Jahren Schüler zum Kurzfilmwettbewerb „Die Filmklappe ein“. sk

Multimedia – aber wie?

•Angesichts der direkten Download-Möglichkeit von Unterrichtsmaterialien stellt sich die Frage, welche Funktion dem Medienzentrum in Zukunft noch zufällt. Bernd Schlifke sieht diese in der Wandlung der Einrichtung zum Beratungs- und Unterstützungszentrum. Noch vor ein paar Jahren übliche und geförderte Computerräume, in denen PCs nebeneinander stehen, werden überholt von Multimediaräumen mit Beamern und Laptops, Lautsprechern, digitalen Whiteboards, Internetzugang und den verschiedensten Anschlussmöglichkeiten.

Die Technik wird vielfach vorgehalten – aber längst nicht alle Lehrer nutzen das Equipment, weil laut Schlifke schlicht die Kenntnisse und die Erfahrung im täglichen Umgang damit fehlen. Der Medienzentrumsleiter bietet Schulungen an. Der Pädagoge ist überzeugt vom Multimedia-Nutzen in der Didaktik, zum Beispiel des digitalen Whiteboards: Das ist ein überdimensionaler berührungsempfindlicher Bildschirm, angeschlossen an einen Computer, der die herkömmliche Tafel ersetzt. „Und das ist erst der Anfang“, weist Schlifke in die digitale Zukunft.

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