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Tag der Mobilität am Kreishaus Unter Strom

Auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung an der Jahnstraße in Stadthagen haben Händler elektrisch betriebene Auto-, Zweirad- und Nutzfahrzeugmodelle präsentiert. Die Leitstelle Klimaschutz des Landkreises hatte zum Tag der Mobilität eingeladen.

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Auf dem Parkplatz nehmen Besucher Modelle zahlreicher Hersteller von Elektroautos in Augenschein.

Quelle: SK

STADTHAGEN. Das günstige Elektromobil dürfte ein niederländisches Lastenfahrrad gewesen sein, das Teuerste – mit 500 PS und Flügeltüren – ein Tesla Modell X, ein allradgetriebenes SUV der Oberklasse für 140.000 Euro.

Im Blickpunkt standen Elektro-Mobilität und die Möglichkeit des Car-Sharing. Zudem präsentierte sich der Ausbildungszweig Mechatronik der Berufsbildungen Schulen in Stadthagen mit Elektrofahrzeugen heimischer Autohändler. Der Parkplatzumbau am Landkreis zeigte E-Parkplätze und den E-Fuhrpark der Behörde. In Vorträgen wurde über Elektronutzfahrzeuge für Gewerbetreibende informiert. Unter anderem ging es darum, was Kommunen zur Förderung der Elektromobilität tun können.

Tesla Modell X zog neugierige Blicke auf sich

Auf dem Parkplatz zeigte sich, dass das Thema Elektromobilität längst keine Randerscheinung mehr ist. Dutzende E-Auto-Modelle reihten sich aneinander. Als sich die Flügeltüren wie von Geisterhand öffneten, zog das Tesla Modell X, das größte Elektromobil des amerikanischen Herstellers, neugierige Blicke auf sich. Nicht nur der Antrieb ist elektrisch: Die Türen öffnen sich durch Berührung des Touchscreens. Da drängt sich eine Frage auf: „Fährte das jetzt schon von allein?“ wollte Luisa Hildenhagen aus Rodenberg wissen. Nein, das ist noch nicht der Fall. Das Luxusmobil war der teure Exot auf der Schau.

Die meisten anderen E-Autos zeigten sich relativ erschwinglich. 16.000 Euro habe er vor gut einem Jahr für seine Renault Zoe bezahlt, berichtete Hannes Kohlenberg von der Bürgerinitiative Energiewende. Der Preis gestaltete sich relativ günstig, weil es seit 2016 eine Prämie von mehreren tausend Euro für E-Autos gibt. Er sei durchaus bereit, ein E-Auto von einem deutschen Hersteller zu kaufen. Aber bislang sei das Angebot gering. „Da tut sich was“, bemerkte Besucher Daniel Strathmann aus Bielefeld angesichts der vielen Modelle auf dem Parkplatz. Er selber fahre noch kein E-Auto, aber seine Frau kaufe sich demnächst einen E-Kleinwagen. sk

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