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Unternehmer geben Einblicke in ihre Firmen

Schaumburger Börsennacht Unternehmer geben Einblicke in ihre Firmen

Einblicke in ihre Unternehmen haben Firmenvertreter während der Podiumsrunde der Schaumburger Börsennacht der Sparkasse Schaumburg unter der Moderation von SN-Chefredakteur Marc Fügmann gewährt.

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Andreas Landmann

Quelle: rg

Landkreis (ssr). „Wir benötigen eine optimale Auslastung von Geräten und Personal, nur dann können wir eine Rendite erzielen“, schilderte Dirk Hasse, Inhaber der Heeßener Agrar Servie OHG. Die Firma ist als Lohnunternehmen in der Landwirtschaft tätig. Das Unternehmen habe rund 1000 Kunden in einem Radius von 60 Kilometern.  Dass Dienstleister von rund 80 Prozent der Landwirte regelmäßig in Anspruch genommen werden, sei angesichts der enormen Investitionskosten für landwirtschaftliche Maschinen leicht erklärbar, so Hasse. So koste ein Maishäcksler mit allem Zubehör rund eine Million Euro. Heutzutage gebe es nur noch 20 bis 25 Erntetage im Jahr. Diese geballte Anforderung sei nur mit leistungsstarken, einsatzsicheren Geräten zu schaffen, sagte Hasse.
Von einer bevorstehenden Investition in Höhe von bis zu 30 Millionen Euro für die Erweiterung der Druckerei berichtete Werner Rohrsen, Prokurist der Rodenberger Firma Oppermann Druck und Verlags GmbH & Co. KG. Hintergrund ist ein großer und langfristiger Druckauftrag der Madsack Mediengruppe, der „ein starker Vertrauensbeweis für unser Haus ist“, wie Rohrsen hinzufügte. Die Sicherheit der Arbeitsplätze bei Oppermann Druck werde dadurch weiter verbessert.
Ähnlich wie Hasse berichtete auch Rohrsen von der Notwendigkeit einer vollen Auslastung um Erlöse zu erzielen. Die Druckerei sei rund um die Uhr in Betrieb. Auf den in letzter Zeit geringer gewordenen Umfang des Schaumburger Wochenblattes, das von dem Rodenberger Verlag herausgegeben wird, angesprochen, verwies Rohrsen auf das zurückgehende Anzeigengeschäft. „Da sind wir ein Spiegel der Wirtschaft.“ In gewisser Weise werde der Rückgang durch eine zunehmende Zahl an Beilagen kompensiert.
„Einen sozialpolitischen Auftrag“ erfüllt die Hof Windheim gGmbH in Probsthagen nach den Worten ihres Geschäftsführers Andreas Landmann. Der Hof Windheim habe das Ziel, Menschen mit seelischen Erkrankungen einen Lebensraum zu bieten, der ihnen den Umgang mit ihren Schwierigkeiten und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft erleichtert. Hier und da gelinge auch die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, „da wo die Wirtschaft den Schulterschluss mit dem sozialen Bereich sucht“, wie Landmann sagte. Die gGmbH lebe „durch unsere gut motivierten und hoch qualifizierten Mitarbeiter“.
In der Bankenbranche werde man sich wegen der Niedrigzinsphase für geraume Zeit auf kleinere Erträge einstellen müssen, sagte Hans-Heinrich Hahne, Vorstandssprecher der Sparkasse in Schaumburg. „Als Folge werden wir günstiger produzieren müssen“, fügte er hinzu. Eine große Herausforderung stelle die Gestaltung der Digitalisierung des Bankgeschäfts dar. Gefragt, ob in absehbarer Zeit eine Fusion angedacht werde, antwortete Hahne: „Unsere Größe reicht aus.“

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