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Verkaufsschlager Tannenbäume

Weihnachtsmarkt am Forsthaus Halt Verkaufsschlager Tannenbäume

Nieselregen, Kälte und Nebel haben die Interessenten am Sonntag nicht abgeschreckt: Der gut bestückte Weihnachtsmarkt am Forsthaus Halt auf dem Bückeberg samt Tannenbaumverkauf, beides organisiert von der Jägerschaft Schaumburg, erlebte eine Riesenresonanz.

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Das Jagdhornbläsercorps Schaumburg spielt beim Weihnachtsmarkt auf dem Bückeberg.

Quelle: sk

Landkreis. Geschultert, geschleppt, auf das Autodach gebunden oder komfortabel auf einen Anhänger verladen: Tannenbäume waren der im wahrsten Sinn des Worts größte Verkaufsschlager. Ein „Nordmann“, zwei Meter hoch, musste es für Claudia und Jaen Simeitis sein. Der Baum kommt in Apelern allerdings nicht ins sondern vor das Haus und wird mit einer Lichterkette dekoriert.

Die teurere Weihnachtsbaumversion mit den weichen Nadeln, die außerdem nicht am dritten Tag auf den Teppich rieseln, bekomme wieder Konkurrenz vom klassischen und günstigeren Weihnachtsbaum, der Fichte. Nur diese verströme dank ihrer ätherischen Öle den typischen Fichtennadelduft, erklärte Kreisforstamtsleiter Lothar Seidel. Die heimische Rotfichte sei übrigens der Baum des Jahres 2017. Egal, ob mit harten oder weichen Nadeln, jeder verkaufte Baum flutschte durch das Einnetzgerät. „Die stopf‘ ich ihnen jetzt hierein –  und dann ist die handlich“, erläuterte Förster Steffen Fitzner einer Tannen-Kundin das probate Verpackungsverfahren.

Rauch steigt aus dem Tipi auf

Wer den Baumkauf erledigt hatte, freute sich auf eine warme Mahlzeit. Wilde Erbensuppe, die nicht etwa aus dem Kessel sprang, sondern mit Wildfleisch bestückt war, gab es am Stand vom „Dicken Heinrich“, außerdem Zungenragout, und in einer Riesenpfanne wendete Koch Nico Fuhrmann Kartoffeln.

Als Pommes servierte eine junge Frau in bunter Schürze an einem anderen Stand die beliebte Knolle, während Tochter Emely (11) sich einen erhöhten Standort in einem Baum gesichert hatte: Auf der Wiese nebenan wurden Jagdhunde vorgeführt, und das Jagdhornbläsercorps Schaumburg formierte sich. Wem beim Zusehen und -hören die Kälte die Beine hochkroch, konnte sich bei Kaffee und Kuchen im Forsthaus aufwärmen. Am Gemütlichsten war es jedoch im Tipi, aus dessen oberer Öffnung verräterisch weißer Rauch aufstieg. Das große Indianerzelt hat die Jägerschaft für ihre Jugendgruppe, die Jungfüchse, aufgebaut. Im Tipi lud Carolin Möller junge Besucher zum Stockbrotrösten ein. sk

 

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