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Parkverstöße an Schulen

Verkehrskontrollen im Landkreis Parkverstöße an Schulen

Das Parkverhalten an Schulen haben Beamte der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg bei den Kontrollen vergangene Woche besonders im Blick gehabt.

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Vor allem die Situation vor Schulen haben die Beamten bei der Verkehrssicherheitswoche in den Blick genommen.

Quelle: pr.

Landkreis. Autos, die in zweiter Reihe oder direkt auf der Fahrbahn halten, Kinder, die an unübersichtlichen Stellen aus dem Auto steigen und die Straße überqueren müssen: Die Probleme an Schulen und Kindergärten sind laut Werner Müller, Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, immer die gleichen. Das sei auch ein Grund für die regelmäßigen Verkehrskontrollen nach den Ferien.

 In Schaumburg standen die Polizisten an den Tagen nach den Osterferien an insgesamt 13 Schwerpunkten. Die Bilanz: 60 Autofahrer, die zu schnell unterwegs waren, 16 Verstöße gegen die Gurtpflicht, sechs Fahrradfahrer und sieben Parksünder wurden verwarnt. Von 91 kontrollierten Autofahrern haben 60 ein Verwarngeld aufgrund überhöhter Geschwindigkeit zahlen müssen. 13 Fahrer waren mit mehr als 21 Stundenkilometern innerorts deutlich zu schnell unterwegs und damit im Bußgeldbereich.

 Als „furchtbar“ beschreibt Müller das Verhalten von Eltern, die ihre Kinder zur Schule oder zur Kita bringen: „Viele fahren auf den letzten Drücker los, finden keinen Parkplatz und halten dort an, wo es gerade möglich ist“, weiß Müller. Bei der jüngsten Verkehrskontrolle wurden insgesamt sieben Parkplatzverstöße geahndet.

 So ein Vorgehen würde „besonders gefährliche Situationen“ verursachen, die aus Sicht von Müller leicht vermeidbar wären. Daher appelliert er an Autofahrer, rechtzeitig loszufahren, um diesen Zeitdruck gar nicht erst entstehen zu lassen. Außerdem sei es oft nicht nötig, die Schüler direkt vor der Schule aus- oder einsteigen zu lassen. Ein 100 Meter entfernt liegender Parkplatz sei eine gute und vor allem sichere Alternative. Zumal ein kurzer Fußweg den Kindern sicher nicht schade, betont der Experte.

 Müllers Fazit nach einer Woche Verkehrskontrolle: „Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass solche Kontrollen notwendig und sinnvoll sind.“ Daher sollen diese Verkehrsüberwachungen Müller zufolge wiederholt und nach Möglichkeit zu einer ständigen Einrichtung gemacht werden. Zumal vor allem das Halten an Schulen und Kindergärten oft zu unübersichtlichen Situationen und zu Beschwerden besorgter Eltern und verärgerter Verkehrsteilnehmer führe.  tbh

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