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Viele Helfer versuchen Amphibien zu schützen

Landkreis Viele Helfer versuchen Amphibien zu schützen

Mit den jetzt ansteigenden Temperaturen setzen wie in jedem Jahr wieder die Wanderbewegungen der Amphibien, wie etwa Kröten, Frösche und Molche zu ihren Laichgewässern ein. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises hin.

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Amphibienschutz: Einige wenige Straßenabschnitte müssen abends und nachts voll gesperrt werden.

Quelle: pr

Landkreis (r, ssr). In vielen Fällen sei dieses für die Tiere mit dem Überqueren von Straßen verbunden. Die Wanderbewegungen erstreckten sich über einige wenige Wochen. Voraussetzung seien Wärme und Feuchtigkeit, wobei nochmals plötzlich eintretende Kälteeinbrüche den Zeitraum etwas verlängern könnten. Konzentriert träten diese Wanderungen in den Abendstunden und Nächten auf. Die langsame Fortbewegungsart der Tiere führe dazu, dass etliche hundert Amphibien auf den hiesigen Straßen jährlich totgefahren werden.

Um dieses zu vermeiden, werden nach Mitteilung der Kreisverwaltung provisorische Schutzanlagen an Straßen errichtet. Dies geschehe durch Aufstellen von Amphibienschutzzäunen. Tägliches Absammeln sei hierbei zwingend erforderlich. Ein besonderer Dank gelte den ehrenamtlichen Helfern, ohne die eine Betreuung der Zäune nicht möglich wäre.

Die Behörde bittet alle Autofahrer, an solchen Strecken die Geschwindigkeit anzupassen und Rücksicht zu nehmen, um die Betreuer bei deren Arbeit nicht zu gefährden.

Einige Straßenverläufe in Schaumburg seien besonders stark von den Wanderbewegungen betroffen. Da in diesen Fällen anderweitige Schutzmaßnahmen durch ehrenamtliche Mitarbeiter nicht geleistet werden könnten, werde beim Einsetzen der „Amphibienlaichwanderung“ eine Sperrung der Strecken für drei bis vier Wochen in den Nachtstunden angeordnet. Diese würden veranlasst, um die letzten größeren Amphibienpopulationen im Landkreis zu sichern.

Folgende Straßen im Landkreis sind bereits für einige Stunden, von 18.30 Uhr am Abend bis zum nächsten Morgen um 6 Uhr, beziehungsweise nach der Umstellung auf die Sommerzeit von 19.30 Uhr bis 7 Uhr, gesperrt:

- K 61 zwischen Messenkamp und Nienstedt.
- Mithoffstraße in Rodenberg.
- Straße „Harrl“ von Hausnummer 5 bis zum Wendeplatz der ehemaligen Gaststätte „Waldschlösschen“.

Ausweichstraßen stünden in allen Bereichen zur Verfügung, heißt es in der Pressenotiz.

Und weiter: „Leider sind in der Vergangenheit des Öfteren die Sperrungen missachtet oder Schranken sowie Schilder mutwillig beschädigt worden. Aufgrund dessen wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass solche Handlungen, abgesehen von der Verkehrsgefährdung, eine Ordnungswidrigkeit darstellen, die ein Bußgeldverfahren nach sich ziehen würden.“
Infos im Internet auf www.schaumburg.de.

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