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Vier Einbrüche an einem Abend

Langfinger auf Beutezug Vier Einbrüche an einem Abend

Vier Mal haben Einbrecher am Montagabend in den Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg zugeschlagen. Die Täter hebelten die Türen auf, um in die Wohnhäuser zu gelangen. Gestohlen wurde nach Angaben der Polizei Bargeld und Schmuck in erheblicher Höhe.

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Quelle: Symbolbild dpa

HÜLSEDE/RIEPEN/BAD NENNDORF. Unter anderem konnten die Langfinger in zwei Wohnungen in Riepen einbrechen und reiche Beute machen. Am selben Abend kam es dann noch zu zwei weiteren Einbrüchen im Stadtgebiet von Bad Nenndorf. Die Täter kletterten laut Polizeiangaben auf die Balkone, hebelten die Balkontüren auf, gelangten ins Wohnungsinnere und entwendeten Schmuck.

Bei einem Einbruchsversuch in Hülsede wäre es sogar fast gelungen, die Einbrecher dingfest zu machen, denn ein Anwohner bemerkte zwei junge Männer, die sich auf seinem Grundstück herumtrieben und später in ein in der Nähe wartendes Fahrzeug einstiegen und davonfuhren. Er bemerkte jedoch erst am darauffolgenden Tag, dass jemand versucht hatte, seine Kellertür aufzuhebeln. Aufgrund seiner Beobachtungen vom Vorabend vermutet die Polizei, dass es sich dabei um die selben Täter handelte, wie bei den anderen Einbrüchen. Diese waren offenbar zu dritt unterwegs – zwei, die in die Häuser eindrangen und ein Dritter, der in Tatortnähe in einem Fahrzeug auf seine Komplizen wartete.

Täter agieren selten alleine

„Eine nicht ungewöhnliche Vorgehensweise. Es handelt sich bei diesen organisierten Einbrüchen um Taten, bei denen ein Täter selten alleine agiert und meistens ein Mittäter in einem Fluchtfahrzeug in der Nähe des Tatortes wartet“, erklärt der Leiter des Polizeikommissariates Bad Nenndorf, Michael Panitz. Daher sollten Nachbarn in jedem Fall die Polizei verständigen, wenn ihnen in ihrer Straße ein Fahrzeug auffällt, das scheinbar nicht dorthin gehört. „Wir kommen lieber einmal vergebens als hinterher davon zu erfahren, dass jemand etwas Entscheidendes beobachtet und sich nicht getraut hat, bei uns anzurufen.“

Bei den Tätern soll es sich um zwei junge Männer im Alter von etwa Mitte 20 handeln, die in einer dunklen Limousine flohen. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei darum, sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort zu alarmieren und keinesfalls selbst tätig zu werden. Hilfreich sei dabei eine Beschreibung über das Aussehen der Täter, ihre Bekleidung und Fluchtwege.
Auch in den aktuellen Fällen wird die Bevölkerung gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter Telefon (0 57 23) 9 46 10 an die Polizei zu wenden. r

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