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Volksbanken fusionieren

Hameln-Stadthagen und Bad Münder schließen sich zusammen Volksbanken fusionieren

Die Volksbank Bad Münder schlüpft unter das Dach der etwa sechsmal so großen Volksbank Hameln-Stadthagen. Die angestrebte Fusion soll noch in diesem Jahr über die Bühne gehen, wie die Vorstände gemeinsam mitteilten.

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Planen die Fusion: Nils Bradtmöller, Detlef Hanisch, Michael Joop, Raimund Nagel, Stefan Markwirth und Klaus Meyer.

Quelle: mf

Landkreis. Zusammen hätte das neue Geldinstitut eine Bilanzsumme von 1,43 Milliarden Euro. Tragen soll es allein den Namen des übernehmenden Unternehmens: Volksbank Hameln-Stadthagen.

Arbeitsplätze bleiben erhalten

Am Montagabend wurden die Führungskräfte beider Häuser über die Pläne informiert, am Dienstag dann die übrigen Mitarbeiter. Keiner von ihnen werde infolge der Verschmelzung seinen Arbeitsplatz verlieren, versichert Michael Joop, Vorstandschef der Volksbank Hameln-Stadthagen. Zwar sei mittelfristig ein Stellenabbau vorgesehen. „Dafür werden wir aber die natürliche Fluktuation und Möglichkeiten zur Altersteilzeit nutzen.“ Die Volksbank Bad Münder bringt 66 Beschäftigte in die Ehe ein, der Partner Hameln-Stadthagen 225.
Für Joop und seine Vorstandskollegen bietet das Zusammengehen nach eigenen Worten die Chance einer „Arrondierung des Geschäftsgebietes“. Die Initiative zu den Fusionsgesprächen sei jedoch von den Münderaner Kollegen ausgegangen. Branchenbeobachter hatten schon lange vorhergesagt, dass die kleine Volksbank am Deister als unabhängiges Unternehmen kaum überlebensfähig sei. Dennoch hatte der Vorstand in den vergangenen Jahren immer wieder betont, eine Fusion sei kein Thema. Nachdem in diesem Frühjahr aber drei der bislang fünf Standorte aufgegeben werden mussten, war der Handlungsbedarf aber offenbar deutlich gewachsen.  

Keine Filialschließungen geplant

Die Münderaner Vorstände Stefan Markwirth und Detlef Hanisch werden in dem neuen Unternehmen ins zweite Glied zurücktreten  - der eine als Generalbevollmächtigter, der andere als Bereichsleiter. Dennoch werden im Vorstand die Stühle gerückt: Noch in diesem Jahr wird Klaus Meyer als dienstältestes Mitglied in den Ruhestand gehen. Seinen Platz soll der bisherige Generalbevollmächtigte Raimund Nagel einnehmen. Joop bleibt Vorstandsvorsitzender. Bereits jetzt an seiner Seite: Nils Bradtmöller.  
Im Zuge der Fusion sind nach Aussage der Beteiligten keine Filialschließungen geplant. Auf Änderungen bei Bankleitzahl und Kontonummern (BIC/IBAN) müssen sich nur die Münderaner Kunden einstellen. Der Fahrplan sieht vor, dass über die Verschmelzung in außerordentlichen Vertreterversammlungen nach den Sommerferien entschieden wird. Mehr Informationen sind in der Mittwochsausgabe der SN zu lesen.

mf

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