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Voll im Zeitplan

Jugendfeuerwehrzeltlager wird aufgebaut Voll im Zeitplan

Stadtwerke, Bauhof und ein Team von Feuerwehrleuten arbeiten derzeit am Aufbau der 14. Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Schaumburg, das vom 24. Juni bis 1. Juli an der Burgfelsweide in Rinteln stattfindet.

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Mitarbeiter der Stadtwerke, des Bauhofes und der Feuerwehr montieren Wasserhähne und Waschanlage.

Quelle: wm

Landkreis/Rinteln. Für 1200 Leute, Jugendliche wie Betreuer, auf einem Sportplatz ein Dach über den Kopf, Wasser, Strom, sanitäre Anlagen, eine Küche und Versammlungs- wie Spielflächen zu schaffen, ist auch eine logistische Herausforderung.

Mit Gerüsten der Firma Schöttger wurden zwei Brücken für Wasser und Strom montiert. Klaus Muermann, Chef der Elektroabteilung bei den Stadtwerken, listete auf: „1300 Meter Kabel sind verlegt, zehn Verteilerkästen für die Stromversorgung des Lagers installiert.“

 Die Wasserabteilung zapft einen Hydranten an, für das Abwasser müssen zwei Pumpstationen und eine Druckleitung verlegt werden. Gregor Zimmermann und sein Team bauten gestern Wasserzapfstellen und Waschbecken auf. „Das Trinkwasser, das aus dem Hydranten kommt, ist bereits getestet“, betonte Peter Anders von den Stadtwerken. Das werde noch einmal wiederholt, wenn das Leitungsnetz komplett sei. Feuerwehrleute setzten 40 Masten für Beleuchtung und Lautsprecheranlage. Die Zeltplätze wurden eingemessen, Wege bestimmt.

 „Unser Zeitplan ist eng“, schilderte der stellvertretende Lagerleiter Frank Prietzel. Doch das Gelände sei ideal, nebenan Sportplatz und Turnhalle, deren Toiletten und Duschen genutzt werden können. Wichtig sei die Halle auch als Notunterkunft, sollte ein Unwetter kommen.

Sicherheit wird großgeschrieben

 Frühstück und Abendessen bereitet die Zeltlager-Küche zu, erläuterte Prietzel, das Mittagessen kommt von der Großküche der Paritätischen Lebenshilfe in Stadthagen. Was auf dem Speisezettel steht, hat das Jugendforum der Jugendwehren bestimmt. „Die wissen am besten, was Jugendliche mögen.“

 Alle Jugendlichen erhalten farbige Armbänder (unter 16, ab 16 Jahre alt). Wer nur vegetarisch isst, bekommt noch ein zusätzliches Band.

 Sicherheit wird auch bei diesem Zeltlager großgeschrieben: Es gibt tagsüber einen Ordnungsdienst, der sich auch um den Zustand der sanitären Anlagen kümmern. Nach dem Zapfenstreich (um 23 Uhr) sind Nachtwachen als Fußstreifen unterwegs, die auch das Gemeinschaftzelt reinigen und für das Frühstück vorbereiten. Über allem wacht ein Sicherheitsteam. Lagerleiterin Silke Weibels sagt: „Bei 1200 Menschen in einem Zeltlager geht es nicht ohne vorbereitete Organisation, wenn alle zufriedengestellt werden sollen.“

 Für die Zeltdörfer hat das Orga-Team regelrechte Dienstpläne ausgearbeitet. Geweckt wird um 7 Uhr.

 Das Programm zeigt: Spaß ist garantiert, niemand wird sich langweilen, und technisch wie medial ist man auf der Höhe der Zeit: Es gibt ein Zeltlager-TV, einen „Marktplatz“ als Treffpunkt mit Paletten-Sitzmöbeln, Disko, Bowling, Open-Air-Kino und Spielshow. Für Spannung sorgen Team-Wettbewerbe und Ausflüge. Man kann zudem in einer Band mitspielen, Zumba oder Slackline lernen oder ein Computerspiel gestalten. wm

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