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Tipps für sicheres Osterfeuer Vor dem Anzünden umschichten

Viele Schaumburger freuen sich bereits auf ein paar geselligen Stunden bei den zahlreichen Osterfeuern. Bei den Vorbereitungen ist Vorsicht besser als Nachsicht.

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Die Gartentüren öffnen sich wieder

Für wild lebende Tiere wie Igel können Osterfeuer schnell zur tödlichen Falle werden.

Quelle: dpa

Landkreis. Erst im vergangenen Jahr löste die Strahlungshitze des Osterfeuers in Lüdersfeld einen Schwelbrand an der Holzverkleidung des Schießstandes aus. Damit es in diesem Jahr keine Probleme gibt, hat der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen eine Reihe von Empfehlungen an seine Mitglieder gegeben.

So sollte die Feuerstelle zu Gebäuden aus nicht brennbaren Baustoffen mindestens fünfzig Meter betragen. Wenn sich Gebäude mit entzündlichen Baustoffen oder Bedachungen in der Nähe befinden, sollte ein Abstand von mindestens hundert Metern gewahrt werden. So kann Schwelbränden wie in Lüdersfeld vorgebeugt werden. In vielen Gemeinden ist es zudem Pflicht, das Feuer zwei Wochen vor dem Abbrenntermin anzumelden.

Unabhängig davon, wo sich die Feuerstelle letztlich befindet, gibt es in der Frage, was verbrannt werden kann, klare Regeln. So dürfen Sperrmüll, behandeltes Holz, Reifen, Altöl oder sonstige Abfälle nicht verbrannt werden. Als Hilfsmittel für das Anzünden kommt trockenes Stroh in Betracht – Brandbeschleuniger sind tabu. Außerdem sollte das Material frühstens 14 Tage vor der Veranstaltung zusammengetragen werden.

Weiterhin empfiehlt der Landesverband, die Feuerstelle erst an dem Tag aufzuhäufen, an dem das Feuer angezündet werden soll. Das dient unter anderem dazu, dass Kleintiere, die in dem vorher angesammelten Holz Unterschlupf gesucht haben, flüchten können. Denn die kleinen Reisighaufen dienen bei fallenden Temperaturen Igel und Co. als Winterquartier. „Ein Osterfeuer kann sich für diese Tiere zur Todesfalle entwickeln“, sagt Klaus Heimann, Pressesprecher des Landkreises. mak, js

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