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WGS fordert für Nutzer kostenlose Grünschnittabfuhr

Landkreis WGS fordert für Nutzer kostenlose Grünschnittabfuhr

Die Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) fordert ein für die Nutzer kostenloses Abfuhrsystem für Grünschnitt als Ersatz für die abgeschafften Brenntage. Die WGS richtet sich damit gegen einen Vorschlag der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS), der in der morgigen Sitzung des Umweltausschusses des Kreistags vorlegt werden soll.

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Quelle: SN

Landkreis. Demnach würden vom Nutzer pro angefangenem Kubikmeter 20 Euro verlangt. „Da kommen schnell auch mal 100 Euro zusammen“, stellte WGS-Fraktionschef Siegbert Held am Dienstag während einer Pressekonferenz fest.
Und das schwebt der WGS vor: Jeweils an zwei Terminen im Jahr (im März und im Oktober) gibt es eine kostenlose Abfuhr für an der Grundstücksgrenze gelegten Grünschnitt durch die AWS. Jede Kommune erhält feste Abfuhrtage. Das sei für die Nutzer gut kalkulierbar und auch für die AWS-Logistik ein betriebswirtschaftlich günstiges System, argumentierten die WGS-Vertreter.
Die nach Überzeugung der WGS überschaubaren Kosten von kreisweit deutlich unter 200 000 Euro wollen die Politiker nach den Worten von Held auf alle Gebührenzahler umlegen. Und zwar durch Erhöhung der Gebühren für die Biotonne um wenige Cent oder durch einen Aufschlag auf die Grundgebühr für Restmüll um fünf Cent.
In einem ländlichen Raum wie Schaumburg mit vielen großen Grundstücken in den Dörfern müsse die Grünschnitt-Abfuhr für die Nutzer kostenlos sein. „Sonst schneiden die Leute ihre Hecke einmal zehn Zentimeter über dem Boden ab – und das war es dann“, spitzte WGS-Abgeordneter Heinrich Sasse zu: „Das kann aber nicht gewollt sein.“ Das von der AWS vorgeschlagene Verursacherprinzip sei „ungerecht denen gegenüber, die etwas für die Natur tun und viel Grün pflegen“, so Held. Auch Bürger in Wohnungen in der Stadt ohne oder mit kleinem Garten profitierten von einer gesunden Landschaft, argumentierte Sasse: „Es ist also Solidarität gefordert.“ ssr

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