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WIR: Kitas in Trägerschaft des Kreises überführen

Kreistagswahl WIR: Kitas in Trägerschaft des Kreises überführen

Die kostenlose Betreuung aller Kinder in den hiesigen Kitas ist ein vorrangiges Ziel im Programm der Wählerinitiative WIR für Schaumburg (WIR) für die Kreistagswahl. Zu dieser tritt die Initiative in allen sechs Wahlbereichen mit insgesamt acht Kandidaten an.

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Abwechslungsreich und hochkarätig

Richard Wilmers (links) und Andreas Paul Schöniger präsentieren das Programm von WIR für die Kreistagwah.  FOTO:SSR

Landkreis. Wie WIR-Vorsitzender Richard Wilmers bei der Vorstellung des Programms betonte, wäre die Kostenfreiheit ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit im vorschulischen Bereich. Zudem strebe WIR langfristig die Überführung aller Kitas in die Trägerschaft des Landkreises an, „um kreisweit einheitliche Standards zu gewährleisten“. Nach Überzeugung von WIR wird im Landkreis zudem eine zusätzliche IGS-Oberstufe benötigt. „Dafür schlagen wir die IGS in Rodenberg vor“, sagte Wilmers.Das neue Gesamtklinikum in Vehlen müsse für alle Bürger in Schaumburg gut erreichbar sein, so Wilmers. Daher fordere WIR den Aufbau von ÖPNV-Verbindungen aus allen Orten zum Klinikum.Nach Überzeugung von WIR soll der wohnortnahe Ausbau von Windkraftanlagen „bis zur Klärung der gesundheitlichen Risiken ausgesetzt werden“, wie der stellvertretende Vorsitzende Andreas Paul Schöniger formulierte. Zudem lehne WIR den Aufbau von Anlagen strikt ab, die höher sind als 200 Meter. Die Bahnstrecke zwischen Wunstorf und Minden dürfe nur trassenah ausgebaut werden, so Schöniger weiter: „Ein optimaler Lärmschutz muss dabei gewährleistet sein.“Dass die ärztliche Versorgung auf dem Lande gewährleistet bleiben muss, ist laut Wilmers eine wichtige Forderung von WIR. Freiwerdende Praxen müssten wieder besetzt werden, dazu könne „die Bildung von Praxisverbünden“ dienen. Für die Flüchtlingsbetreuung durch den Landkreis müsse auch in Zukunft ausreichend Personal vorgehalten werden, fügte der WIR-Vorsitzende hinzu.Die Bürgerbeteiligung an der Kreispolitik sei dringend zu verbessern, verlangte Wilmers. Daher sei „eine größere Transparenz der Entscheidungen beispielsweise in der Haushaltspolitik erforderlich“. ssr

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