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WIR fordert strengen Lärmschutz

Ausbau der Bahnstrecke Hannover-Minden WIR fordert strengen Lärmschutz

Wirkungsvolle Lärmschutzmaßnahmen verlangt die Wählerinitiative WIR für Schaumburg bei dem geplanten trassennahen vierspurigen Ausbau der Bahnstrecke Hannover-Minden im Bereich Stadthagen.

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Landkreis. Das betont die Wählerinitiative in ihrer fristgerecht eingereichten offiziellen Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan.

 WIR fordert in dem Papier, mit Blick auf die genannte Strecke „ganz und gar auf neue Bahntrassen zu verzichten“. Dies gelte sowohl für den Bereich um Hohnhorst als auch für den Abschnitt Echtorf – Porta Westfalica bei Bückeburg. Dort steht jeweils der Bau einer neuen zweispurigen Trasse zur Debatte. Stattdessen soll nach den Vorstellungen von WIR die Bahntrasse Wunstorf-Minden trassennah vierspurig ausgebaut werden. „Wir erinnern hiermit mit allem Nachdruck an einen bereits bestehenden gesetzlichen Auftrag“, verdeutlichte WIR-Vorsitzender Richard Wilmers in einer Pressemitteilung.

 In der Stellungnahme betont WIR, die kalkulierte Zeitersparnis von nur acht Minuten für die Bahnstrecke von Hannover nach Bielefeld „steht in keinem Verhältnis zu den anfallenden Kosten“. Weitere Belastungen für die Natur und die Umwelt durch einen trassenfernen Ausbau seien nicht hinnehmbar. Das bedeute: „Wenn ausgebaut wird, dann nur trassennah.“ Und einen solchen Ausbau dürfe es nur dann geben, „wenn die Lärmschutzbedingungen an der gesamten Strecke strikt eingehalten werden“.

 Angesichts einer kurzen Zeitvorgabe ist „die öffentliche Beteiligung in Form von Stellungnahmen eine Farce“, kritisierte WIR das Verfahren.

 Die Wählerinitiative kommt zu dem Schluss: „Dieser Entwurf muss grundlegend überarbeitet und stark verändert werden.“ WIR erwarte in den kommenden Beratungen deutliche Veränderungen. „Im Planfeststellungsverfahren werden wir dann eine neue Bewertung vornehmen“, warf Wilmers einen Blick in die Zukunft. ssr

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