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WIR kürt Kreistags-Kandidaten

Kommunalwahl WIR kürt Kreistags-Kandidaten

Mit kreisweit acht Kandidaten tritt die Wählerinitiative „WIR für Schaumburg“ (WIR) zur Kreistagswahl im September an. Nach Auskunft des Vorsitzenden Richard Wilmers erfolgten die Nominierungen bei einer Mitgliederversammlung einvernehmlich, alle Kandidaten sind demnach einstimmig gewählt worden.

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Die WIR-Kandidaten: Andreas Schöniger (von links),Viktor Frank, Melanie Böger, Richard Wilmers, Sabine Tatge, Klaus Falkenhain, Bernd Kirsch und Jens Möller. 

Quelle: pr.

Landkreis. Es kandidieren für einzelnen Wahlbereiche:

  •  Wahlbereich 1 (Rinteln): Viktor Frank.
  • Wahlbereich 2 (Stadthagen/Niedernwöhren): Richard Wilmers.
  • Wahlbereich 3 (Bückeburg/Eilsen): Andreas Schöniger.
  • Wahlbereich 4 (Nenndorf/Sachsenhagen): Jens Möller.
  • Wahlbereich 5 (Nienstädt/Obernkirchen/Auetal): Bernd Kirsch und Melanie Böger.
  • Wahlbereich 6 (Rodenberg/Lindhorst): Sabine Tatge und Klaus Falkenhain.

Zuvor hatten die Teilnehmer laut Wilmers nach einer ausführlichen Diskussion die vom Vorstand vorgelegten Schwerpunkte eines Kreiswahlprogramms mit nur ganz wenigen Abänderungen einstimmig verabschiedet.

Kernpunkte des Wahlprogramms sind nach Darlegung des Vorsitzenden: Der frühkindlichen Erziehung komme eine ganz zentrale Bedeutung zu. Mittelfristig müsse die Betreuung aller Kinder im Elementarbereich nach Ansicht von WIR kostenlos sein. WIR spricht sich für einen IGS– Neubau in der Nähe des Gymnasiums Ernestinum in Rinteln aus und fordert eine enge Kooperation der beiden Schulen. Eine weitere Oberstufe solle an der IGS in Rodenberg eingerichtet werden.

Die ärztliche Versorgung müsse im Landkreis langfristig gesichert bleiben. Der Großraumtarif für die Bahnfahrten müsse nun endlich für ganz Schaumburg gelten und nicht erst ab Haste. WIR fordert den trassennahen Ausbau des Schienennetzes und mahnt einen verbesserten Lärmschutz entlang der gesamten Strecke an.

Neue Stromtrassen, etwa beim Südlink, dürften nur unterirdisch angelegt werden. WIR spricht sich für eine transparentere Kreispolitik aus und fordert eine stärkere Bürgerbeteiligung. Auch künftig werde WIR die Zusammenlegung von Landkreisen ablehnen, da dies nur eine noch größere Bürgerferne erzeugen würde.   r

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