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Wachtmann folgt auf Meimbresse

Neue stellvertretende leitende Notfallseelsorge Wachtmann folgt auf Meimbresse

Die Notfallseelsorge im Landkreis Schauburg hat bei ihrem vierten Blaulicht-Gottesdienst den stellvertretenden leitenden Notfallseelsorger Pastor Dieter Meimbresse verabschiedet.

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Der Bischof der Schaumburg Lippischen Landeskirche Karl-Hinrich Manzke (von links), Antje Wachtmann, Susanne Wagner, Dieter Meimbresse und Norbert Kubba bei der Übergabe der Ämter in der Notfallseelsorge in der Lauenhäger Kirche. 

Quelle: bab

Landkreis. Dem Lauenauer Meimbresse folgt Pastorin Antje Wachtmann aus Hattendorf. Auch sie wurde im Gottesdienst in der Lauenhäger Kirche in ihr neues Amt eingeführt, ebenso wie die ehrenamtliche Notfallseelsorgerin, Susanne Wagner.

Engagement „ist kein Selbstzweck“, sagte Pastor Norbert Kubba von der Maria-Magdalenen-Kirche, in deren Mauern der Blaulicht-Gottesdienst gehalten wurde. „Es geht darum, eine Gemeinschaft zu bilden, wenn es brenzlig wird.“ In dieser Gemeinschaft haben Kirchenvertreter, Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste gestern die neuen Verantwortlichen in der Notfallseelsorge in ihren Reihen aufgenommen.

„Es fällt mir nicht leicht, weil ich mich sehr mit der Arbeit identifiziert habe“, bekannte Meimbresse, der die Notfallseelsorge im Landkreis mit aufgebaut hat. Dennoch hat der Lauenauer Pastor auf die „gesundheitlichen Zeichen“ gehört, aber auch eine Nachfolgerin vorgeschlagen. „Ich habe gleich gemerkt, dass Ihr Herz für die Notfallseelsorge schlägt“, sagte Meimbresse zu seiner Nachfolgerin.

Antje Wachmann, die auch die Predigt hielt, berichtete darin von ihrem ersten Einsatz auf der Autobahn, der sie auf völlig unbekanntes Terrain führte. Dort habe sie ein „gut eingespieltes Rettungsteam“ bei der Arbeit gesehen, das sie mit den Gliedern eines Leibes verglich, von denen jedes seine spezielle Funktion übernimmt.

„Es ist ein Gottesdienst, wenn wir uns anderen zuwenden“, sagte Wachtmann. Der Dienst am anderen Menschen sei der Dienst an Gott. Das stärke auch die Einsatzkräfte als Gemeinschaft, ihre Gaben gemeinsam zum Wohle anderer einzusetzen. Dieser Empfindung verlieh auch Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote Ausdruck. „Das macht uns zu Helfern Gottes und macht uns zu einer Gemeinde.“

Aber auch die Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit, die im Notfall oft erreicht werden, müsse der Mensch trotz des Hangs zur Perfektion akzeptieren, sagte der Bischof der Schaumburg Lippischen Landeskirche, Karl-Hinrich Manzke. Es gehöre zur Menschlichkeit, auch Fehler zu machen. Dann sei es die Aufgabe, diesem mit Barmherzigkeit zu begegnen.  bab

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