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Wahlbeteiligung relativ konstant

Landkreis / Kirchenwahlen Wahlbeteiligung relativ konstant

Eine fast gleichbleibende Wahlbeteiligung im Vergleich zum Jahr 2006 hat die Schaumburg-Lippische Landeskirche am vergangenen Sonntag bei den Wahlen zum Gemeindekirchenrat verzeichnen können.

Landkreis (ssr). Gingen im Jahr 2006 etwa 20,9 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne, so lag die Beteiligung diesmal bei 20,3 Prozent. Eine starke Wahlbeteiligung verzeichneten nach Auskunft von Pressesprecher Josef Kalkusch die Landgemeinden. Die höchste Wahlbeteiligung mit 43,46 Prozent gab es in der Kirchengemeinde Lauenhagen, gefolgt von Großenheidorn mit 31,36 Prozent.

In Stadthagen gingen 16,23 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahl, in Bückeburg und neun weiteren Gemeinden konnte auf eine Wahl verzichtet werden, da die Zahl der Kanididaten mit der Zahl der zu Wählenden identisch war. 19 Prozent der Wähler gaben ihre Stimme per Briefwahl ab.

Der Altersdurchschnitt der 351 gewählten Gemeindekirchenrats-Mitglieder liegt bei 50,8 Jahren gegenüber 49,5 Jahren bei der Wahl 2006, davon sind 1,14 Prozent der Gewählten unter 24 Jahre alt. Zugenommen hat der Anteil der gewählten Frauen von 42 Prozent im Jahr 2006 auf 53,28 Prozent im Jahr 2012.

Die Gemeindekirchenräte wählen in den nächsten Wochen nach der Bestätigung der Wahl aus ihren Reihen die Mitglieder der Kirchenvorstände.

- Im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg der zur hannoverschen Landeskirche zählt, wurden in den 21 Kirchengemeinden die Kirchenvorstände neu gewählt. Die Wahlbeteiligung lag nach Auskunft von Pressesprecher Falk Nisch im Kirchenkreis mit 20,71 Prozent etwas höher als bei der Wahl vor sechs Jahren (19,38 Prozent). Die höchste Wahlbeteiligung gab es in der Kirchengemeinde Großenwieden mit 56 Prozent.

42 548 Wähler waren aufgerufen aus den insgesamt 213 Kandidaten auszuwählen. 152 von diesen wurden in die Kirchenvorstände gewählt. Davon gehören nach den Worten von Nisch 54 Personen den Kirchenvorständen der zuendegehenden Wahlperiode noch nicht an. Zwei der gewählten Kirchenvorstandsmitglieder sind jünger als 25 Jahre.

Namens der Kirchenkreisleitung brachte Nisch „einen herzlichen Dank an alle Menschen, die sich zur Wahl gestellt haben“, zum Ausdruck. „Wir brauchen auch die, die nicht gewählt wurden und hoffen sehr, dass sie ihrer Gemeinde mit ihrem Engagement treu bleiben“, heißt es weiter.

Der Kirchenvorstand ist das Leitungsgremium einer Kirchengemeinde und wird für sechs Jahre gewählt.

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