Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Warten auf das Christ-Kind

Landkreis Warten auf das Christ-Kind

Das Fest der Liebe bekommt auf der Entbindungsstation eine besondere Bedeutung. 2014 wurden im Kreiskrankenhaus Stadthagen zwei Kinder am 23. Dezember geboren, 2013 zwei Babys am 25. Dezember. Eine Geburt an Heiligabend gab es in den vergangenen Jahren zum Bedauern von Hebamme Kerstin Berkmann jedoch nicht.

Voriger Artikel
Täter gehen methodisch vor
Nächster Artikel
Absage für Kreissportbund

Während der drei Tage alte Henry mit seiner Mama Cirina Gerth Weihnachten zu Hause feiern kann, hat Hebamme Kerstin Berkmann (rechts) an Heiligabend Dienst auf der Entbindungsstation im Kreiskrankenhaus Stadthagen.

Quelle: tbh

Landkreis. „Wir freuen uns immer über ein Christ-Kind“, sagt die 44-Jährige. Auch wenn es für die Kinder wahrscheinlich nicht so schön sei, am 24. Dezember Geburtstag zu haben, zumal es dann ja nur einmal Geschenke gebe. Während andere schon feiern, kümmert sich die 44-jährige Hebamme auch dieses Jahr an Heiligabend um die Betreuung werdender und frischgebackener Eltern. Gemeinsam mit ihren Kollegen im Kreiskrankenhaus Stadthagen sorgt sie an den Feiertagen dafür, dass Babys das Licht der Welt erblicken und es den Patienten an nichts mangelt.

Doch an den Festtagen ticken die Uhren auch auf der Entbindungsstation ein wenig besinnlicher als üblich. Insgesamt sei alles ein bisschen gemütlicher über die Feiertage, sagt die Hebamme, die seit nunmehr 24 Jahren auf der Entbindungsstation in Stadthagen arbeitet. Ihre Familie habe sich daran gewöhnt, dass sie an den Feiertagen im Dienst ist.

Einen Tag vor Weihnachten treffen sich die Mitarbeiter zur Stationsweihnachtsfeier: ein gemütliches Kaffeetrinken mit Plätzchen und Kuchen. Für diejenigen, die das Fest im Krankenhaus verbringen müssen, gibt es eine Weihnachtsandacht, die Flure und Zimmer sind weihnachtlich geschmückt, und es gibt Geschenke. Die Neugeborenen bekommen an Weihnachten selbstgestrickte Socken und Mützen.

Das wohl schönste Geschenk haben sich Cirina und Heiko Gerth aus Niedernwöhren dieses Jahr jedoch selbst gemacht. Am 21. Dezember hat ihr Sohn Henry das Licht der Welt erblickt. Die Feiertage verbringen die stolzen Eltern allerdings nicht in dem Familienzimmer auf der Entbindungsstation. Das erste Fest zu dritt möchten sie dann doch lieber zu Hause genießen.

„Ich bin froh, dass es noch vor Weihnachten geklappt hat“, sagt die 23-Jährige, die sich schon auf die Feiertage im Kreise ihrer Familie freue. Sie ist sich sicher: Auch für Henry wäre es nicht so schön gewesen, an Heiligabend Geburtstag zu feiern.

Doch auch für alle, die im Krankenhaus feiern, soll es festlich werden. Dafür sorgen Berkmann und ihre Kollegen. Und vielleicht kommt dieses Jahr ein Weihnachtsbaby zur Welt. tbh

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg