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Wechsel an der AfD-Spitze

Kreisverband wählt neuen Vorstand Wechsel an der AfD-Spitze

Der Kreisverband Nienburg-Schaumburg der Alternative für Deutschland (AfD) hat einen neuen Vorstand gewählt. Auf einem Kreisparteitag in Lüdersfeld wählten die Mitglieder Daniel Carl aus dem Auetal zum Vorsitzenden und Thomas Köhler aus Stöckse (Landkreis Nienburg) zum Stellvertretenden Vorsitzenden. Das hat die AfD in einer Pressenotiz mitgeteilt.

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 Jens Wilharm (links) gratuliert seinem Nachfolger Daniel Carl zur Übernahme des Kreisvorsitzes.

Quelle: pr.

Landkreis. Die Kasse wird geführt von Christa Hardt (Bad Nenndorf). Schriftführer ist Pascal Stüber (Lindhorst). Beisitzer im Vorstand sind Irmtraut Barre (Stadthagen), Isabell Eich (Auetal), Volker Hardt (Bad Nenndorf), Peter Hardtke (Bad Nenndorf) und Dr. Jens Wilharm (Rinteln).

 Wilharm hatte nicht erneut für den Vorsitz kandidiert, um Freiraum für seine neue Aufgabe zu schaffen. Er wurde am 15. März auf dem AfD-Landesparteitag in Hannover zum Stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.

 Der Parteitag, so heißt es in der Pressemitteilung abschließend, „verlief in ruhiger und freundschaftlicher Atmosphäre“. Er sei „von Einigkeit und der Überzeugung für die gemeinsame Sache geprägt“ gewesen. „Dies machten auch die Abstimmungsergebnisse deutlich“, so die Notiz. Die AfD will im nächsten Jahr auch zu den Kommunalwahlen antreten.

 Die Alternative für Deutschland entstand am 15. September 2012 als Bürgerinitiative. Sie wurde am 6. Februar 2013 in Berlin gegründet und hat ihren Hauptsitz im Ortsteil Tiergarten. Nach der Europawahl 2014 stellte sie erstmals überregionale Mandatsträger.

 Seit 2014 ist sie nach den jeweiligen Wahlen in einige Landesparlamente Ostdeutschlands (Sachsen, Brandenburg, Thüringen) und 2015 erstmals in ein Landesparlament Westdeutschlands (Hamburg) eingezogen. Anfangs vor allem als „Anti-Euro-Partei“ bezeichnet, verorten Politikwissenschaftler sie im demokratischen Spektrum rechts von den Unionsparteien.  rnk, r

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