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„Wechsel hat nicht wie gewünscht funktioniert“

Landkreis / Kirche „Wechsel hat nicht wie gewünscht funktioniert“

Die „praktischen Einblicke“ des Landeskirchenamtspräsidenten Sebastian Geisler beginnen im Juni im Kirchenkreisamt Hildesheim. Im Laufe von 15 Monaten wird Geisler, wie bereits berichtet, auch noch in einer anderen Landeskirche Einblicke in die „Kernbereiche kirchlicher Verwaltungstätigkeit“ bekommen.

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Hand drauf: Karl-Hinrich Manzke, Klaus-Dieter Kiefer, Sebastian Geisler und Horst Priebe haben eine einvernehmliche Lösung gefunden. © jpw

Kreis Schaumburg (jpw). In der vergangenen Woche entschloss sich der Landeskirchenrat – dem Geisler selbst angehört – einstimmig zu dem ungewöhnlichen Schritt, anschließend informierte der Landesbischof die Synode entsprechend.

Vor Journalisten haben Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, Synodalpräsident Klaus-Dieter Kiefer, der stellvertretende Vorsitzende des Landeskirchenrates, Horst Priebe, Pressesprecher Josef Kalkusch und auch Geisler selbst nun noch einmal einige Beweggründe erläutert.

Manzke verwies auf die „angespannte Situation“, die er bei seinem Amtsantritt in der Leitungsebene“ vorgefunden habe. Bei der Lösung dieser Probleme habe die Landeskirche „Hilfe von außen“ angenommen.

Priebe erinnerte an die knapp zweijährige Vakanz vor dem Amtsantritt Geislers und an den seit 2003 laufenden Reformprozess. Der reibungslose „große“ Übergang in der Führungsebene, mit dem Wechsel in der Position des Verwaltungsleiters und dem Wechsel des Landesbischofs funktionierte nach Ansicht des Landeskirchenrats nicht wie gewünscht.

Die „kreative Lösung“ lobte Kiefer, der Manzke und allen anderen Beteiligten für die „offene Art der Klärung“ dankte.

Geisler selbst sprach von einigen ungeschriebenen, aber auch ungeklärten Organisationsstrukturen bei seinem Amtsantritt. Wegen seiner fehlenden Erfahrung in Kirchenverwaltung sei es „schwierig gewesen, dort aufzusetzen“.

Während der Abwesenheit Geislers werden sich der Landesbischof, der Verwaltungsleiter und Harald Weidenmüller als ehrenamtlicher Vertreter des Landeskirchenamtspräsidenten dessen Aufgaben teilen.

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