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"Spurensuche" Wegweiser zu den schönsten Plätzen

 „Spurensuche“ – das klingt nach Lupe und Sherlock Holmes. Doch ganz so winzig sind sie nicht, die Dinge, für die sich der Arbeitskreis „Schaumburger Spurensuche“ interessiert. Das wurde beim jüngsten Erzählcafé in der Eulenburg deutlich.

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Beate Barenthin hält die Broschüre der Spurensuche in der Hand. Im Erzählcafé des Museums gab sie einen Überblick über die Entdeckungen Schaumburgs.

Quelle: cm

Landkreis. Kulturstätten, also Zeugnisse von allen Bereichen menschlichen Schaffens, stehen bei den Ehrenamtlichen, die unter dem Dach des Heimatbundes dieses Projekt betreiben, auf der Fahndungsliste.

Wie breit der Begriff Kulturstätten gefasst ist, konnten die Zuhörer beim letzten Erzählcafé in der Eulenburg erfahren. Dort war nämlich Arbeitskreisleiterin und Heimatbundvorstandsfrau Beate Barenthin zu Gast.

Einzigartigkeit der Kulturlandschaft

„Gerade weil sie so sehr Teil unserer vertrauten Umgebung sind, gehen wir an vielen, Landschaft und Region prägenden Besonderheiten oft recht achtlos vorbei“, erläuterte die Referentin. „Dabei sind es eben genau Orte und Dinge wie Streuobstwiesen, Schneitelweiden, alte Mühlen, Friedenseichen, die Schaumburger Tore mit ihren Sandsteinpfosten, Stege und Brücken oder dörfliche Gedenkstätten, die in ihrem Zusammenspiel die Einzigartigkeit unserer Kulturlandschaft ausmachen.“

Bei Einheimischen wie Besuchern, ein Bewusstsein für den Wert der vielen Kleinode, die zum großen Ganzen, dem „schönen Schaumburger Land“ führen, zu wecken, das sei die Hauptaufgabe ihres Arbeitskreises, so Barenthin.

Und so katalogisiere man zum einen alle Entdeckungen, damit diese schon frühzeitig bei geplanten Bau- oder Umgestaltungsmaßnahmen berücksichtigt werden könnten – „und nicht erst, wenn der Bagger kommt“.

Während der zweite Arbeitsschwerpunkt darin liege, ansprechendes Informationsmaterial zu schaffen und unters Volk zu bringen. So sind für viele Orte im Schaumburger Land „Historische Ortspaziergänge“ erstellt worden. Es gibt Broschüren über Kulturstätten in bestimmten Landschaften unserer Region. Dekorative Themenposter, wie zum Beispiel über Schaumburger Mützen, Brücken, Tore, wurden entworfen, und zieren mittlerweile manchen Haushalt und viele öffentliche Räume.

Broschüren mit Plänen und Karten

Das Material, das man unter anderem an den Touristeninformationen der Städte im Kreis erhält, macht es den Nutzern leicht. In den ansprechenden Broschüren findet man Pläne und Karten mit genauen Ortsangaben für die einzelnen durchnummerierten Kulturstätten. Beigefügt sind außerdem Fotos von und ausführliche Erläuterungen über jede der erwähnten Sehenswürdigkeiten.

So findet man mithilfe der Spurensuche-Veröffentlichungen auch manchen schönen Platz, den man, weil er abseits der viel begangenen Wege liegt, sonst eher nicht entdeckt hätte. „Einzig mit der genauen Ortsangabe von abgelegenen bemerkenswerten Grenzsteinen tun wir uns etwas schwer“, so die ehrenamtliche Heimatforscherin lächelnd. „Die neigen nämlich dazu, auch mal als dekoratives Element in privaten Vorgärten aufzutauchen.“ cm

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