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Weibels übernimmt das Steuer

Kreis-Jugendfeuerwehrwartin Weibels übernimmt das Steuer

Silke Weibels soll die Kreis-Jugendfeuerwehr wieder in ruhigeres Fahrwasser steuern. Einstimmig haben die 271 Delegierten der Schauburger Kameradschaften die 48-Jährige zur neuen Kreis-Jugendfeuerwehrwartin gewählt. Weibels ist die erste Frau in Schaumburg, die dieses Amt ausfüllt.

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Silke Weibels (rechts) soll die Kreis-Jugendfeuerwehr wieder in ruhige Fahrwasser steuern.

Quelle: ber

Landkreis. Ende des vergangenen Jahres war der Vorgänger von Weibels, Fabian Deus, von seinem Posten aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Ein Nachfolger ließ zunächst auf sich warten, nachdem Deus’ Stellvertreter Jan Heinemann nicht zur Verfügung stand. Das Warten hat nun ein Ende. Weibels erklärte, gegen den Trend der sinkenden Mitgliederzahlen kämpfen zu wollen – derzeit 1223 Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren bedeuten einen Rückgang von 60 Mitgliedern.
Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote mahnte dennoch zur Besonnenheit. „Wir haben unruhige Zeiten hinter uns. Ich hoffe die nächsten Jahre werden etwas ruhiger, denn das braucht kein Mensch.“ Die Erwartungshaltung sei wohl etwas hoch gewesen, zum Beispiel was den Besuch von Veranstaltungen betreffe. „Vielleicht müssen wir das Level etwas runterschrauben.“
Weibels erklärte, den eingeschlagenen Weg bei der Nachwuchsarbeit fortsetzen zu wollen. Die Kinderfeuerwehren mit derzeit 827 Mitgliedern hätten sich als „guter Unterbau“ erwiesen, im vergangenen Jahr seien 108 Kinder in den Jugendbereich gewechselt.
Als wichtige Aufgabe der Zukunft bezeichnete Weibels, die Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren im Verband zu halten. Dafür solle die Mitbestimmung der Nachwuchskräfte in der Verbandsarbeit gestärkt werden. Dass dies funktioniere, habe das Kreiszeltlager im vergangenen Jahr gezeigt: Eine von den Jugendlichen organisierte Unterschriftensammlung hat dazu geführt, dass die Teilnehmer künftig mit einem traditionellen Wecklied begrüßt werden.
Weibels: „Wir sind dem Wunsch gerne nachgekommen, denn das sollte das Ziel unserer Arbeit sein: selbstständig handelnde Jugendliche, die sich den Mitteln der Demokratie bedienen.“ ber

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