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„Weißer Fleck Nr. 1" ist beseitigt

Landkreis / DSL-Ausbau „Weißer Fleck Nr. 1" ist beseitigt

Für 70 Haushalte in Düdinghausen besteht seit gestern die Möglichkeit, schnelles Internet zu beziehen. Als erster Verteilerpunkt ist im Zuge des Breitband-Ausbaus im Cluster Süd-Niedersachsen die Anlage vor dem Gasthaus „Zur Erholung“ in Betrieb genommen worden.

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Aufmerksam verfolgen die Gäste am Verteilerpunkt „Zur Erholung“ wie Glasfaserkabel geschweißt werden.

Landkreis Schaumburg (jpw). „Wir freuen uns, dass die ersten 70 Kunden aus dem Ausbauprogramm schnelles Internet erhalten“, sagte Thomas Krieger, Leiter der Technik Niederlassung Nord der Deutschen Telekom. Damit sei der „Weiße Fleck Nr. 1“ beseitigt. Bis zum Jahresende sollen im Cluster III Süd-Niedersachsen 56 000 Kunden in den bisher „weißen Flecken“ mit schnellem Internet versorgt werden.

Die Telekom investiert mehr als 19 Millionen Euro in die Umsetzung beider Cluster-Ausschreibungen. Das Land Niedersachsen steuert rund zehn Millionen Euro bei. Angestrebt wird ein Technologie-Mix aus Festnetz und Mobilfunk im Verhältnis von etwa 75 zu 25 Prozent.
Dafür werden die sogenannten Kabelverzweiger mit neuer Technik überbaut, bestehende Mobilfunkstandorte aufgerüstet und im Tiefbauverfahren rund 50 Kilometer Glasfaserkabel im Landkreis Schaumburger verlegt. Krieger versicherte, dass es keine neuen Mobilfunkstandorte geben werde.

Der designierte Landrat Jörg Farr bezifferte die Höhe der Telekom-Finanzierung für den Landkreis Schaumburg auf 4,6 Millionen Euro mit einer sogenannnten „Wirtschaftlichkeitslücke“ von 1,9 Milllionen Euro. Als kommunaler Eigenanteil für insgesamt 7400 neue Anschlüsse im Landkreis verbleiben 208 000 Euro.

Auhagens Bürgermeister Kurt Blume, in den vergangenen Jahren ein energischer Streiter für den DSL-Anschluss seiner Gemeinde, erinnerte daran, dass das erste Angebot der Telekom für den DSL-Anschluss seiner Gemeinde bei mehr als 300 000 Euro gelegen habe. Dies sei mehr, als alle Kommunen des Landkreises zusammen nun zahlen müssten.

Im Festnetz erhalten die Kunden je nach der Entfernung vom Verteilerpunkt Bandbreiten von maximal 16 Mbit/s, minimal 2 Mbit/s. Für den Mobilfunk kündigte Krieger zunächst Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s beim Herunterladen von Daten an.

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