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Weißer Ring warnt vor gefährlichen Tropfen

K.o. im Karneval Weißer Ring warnt vor gefährlichen Tropfen

Die fünfte Jahreszeit beginnt im Februar. Eigentlich sollten nur bunte Kostüme und gute Laune während der Karnevalstage auf dem Programm stehen. Doch das Vergnügen birgt auch Risiken. So warnt Thomas Weishaupt, Leiter der Außenstelle Schaumburg des Weißen Rings, vor sogenannten K.o.-Tropfen.

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Mit Bierdeckeln macht der Weiße Ring auf das Risiko sogenannter K.o.-Tropfen aufmerksam.

Landkreis. Mit Bierdeckeln macht die Organisation auf das Risiko aufmerksam und gibt Tipps zum Schutz.

 Oft bedienten sich Täter der lockeren Partyatmosphäre und der damit verbundenen Enthemmung, um ausgemachten Opfern K.o.-Tropfen ins Getränk zu mischen. Danach sei es ein Leichtes, die Opfer auszurauben oder sie zu vergewaltigen. Machtlosigkeit werde gezielt ausgenutzt.

 Schwindelgefühl, Übelkeit und Schläfrigkeit: Bereits nach zehn bis 20 Minuten zeige sich die Wirkung von K.o.-Tropfen. Weitere Folgen seien Willenlosigkeit, das Verharren in einem Dämmerzustand oder auch Bewusstlosigkeit, heißt es in der Pressemitteilung. Das Opfer habe häufig keine Erinnerung an das Geschehen.

 Für die Karnevalsfeiern rät der Weiße Ring Schaumburg, das eigene Getränk nicht aus den Augen zu verlieren, gegebenenfalls unausgetrunken stehen zu lassen und von Fremden keine offenen Getränke anzunehmen. Wer sich plötzlich nicht mehr wohlfühle, wer Schwindel oder Übelkeit empfinde, der solle sich an Freunde oder an das Personal des jeweiligen Veranstaltungsortes wenden. Bei einem konkreten Verdacht, Opfer von K.o.-Tropfen geworden zu sein, empfiehlt die Organisation einen Arzt oder die Ambulanz eines Krankenhauses aufzusuchen.

 „Kommt es auf schnelle Hilfe an, ist es im Zweifel auch immer gut, die Notrufnummern 110 oder 112 parat zu haben“, heißt es vonseiten des Weißen Rings. Unterstützung biete auch das bundesweite und kostenlose Opfer-Telefon unter der Rufnummer 116 006.

 Der Weiße Ring ist nach eigener Darstellung Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer. r

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