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Weserradweg soll ausgebaut werden

Einheitliche Beschilderung der gesamten Strecke ist Ziel Weserradweg soll ausgebaut werden

Der Landkreis Hameln-Pyrmont will Überlegungen zum weiteren Ausbau des Weserradweges anstellen. In der kommenden Finanzausschuss-Sitzung am Mittwoch, 10. August, soll der Ausschuss die Verwaltung beauftragen, entsprechende Planungen vorzulegen.

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HAMELN-PYRMONT. Voraussetzung ist eine Förderfähigkeit der Maßnahme nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und eine finanzielle Beteiligung der jeweiligen Anliegergemeinden. Bis zum 15. Februar müssten entsprechende Förder-Anmeldungen für ein Mehrjahresprogramm auf den Weg gebracht werden.

Die CDU-Fraktion hatte bereits Anfang des Jahres beantragt, den Radwegebau im Landkreis Hameln-Pyrmont ab 2017 wieder aufzunehmen; dieser Antrag wurde zunächst zurückgestellt und soll nun wieder aufgegriffen werden. Außerdem hat die Gruppe SPD/Bündnis 90/Grüne ebenfalls im Februar des Jahres eine Anfrage dazu gestellt, welche Radwege sich überhaupt in der Baulast des Kreises befinden.

Hier wird derzeit ein umfassendes Radwegekataster für die Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie für die Gemeindestraßen erarbeitet.

Finanzlage ist angespannt

Aufgrund der angespannten Haushaltssituation sind in den letzten Jahren und aktuell im Kreishaushalt 2016 keine Mittel für den Radwegebau etatisiert worden, es sind ausschließlich Mittel für Kreisstraßenbaumaßnahmen bereitgestellt worden.

Aufgrund der erforderlichen Priorisierung im investiven Bereich sieht auch das Investitionsprogramm bis 2019 keine entsprechenden Ansätze vor.

Hauptgrund ist die prekäre Finanzsituation des Landkreises. Auch ist beim Bau neuer Radwege zu beachten, dass hierfür in der Regel zusätzlicher Grunderwerb erforderlich ist. Nicht in allen Fällen besteht seitens des Grundstückseigentümers Verkaufsbereitschaft.

Für den Weserradweg wird derzeit die Zertifizierung angestrebt. Ziel ist beispielsweise eine einheitliche Ausschilderung des Radweges entlang der gesamten Strecke. Das Verfahren wird durch den Weserbergland Tourismus e.V. koordiniert. Insbesondere im Bereich Hessisch Oldendorf besteht großer Handlungsbedarf angesichts der hohen Frequentierung in den Sommermonaten.

Erste Gespräche haben ergeben, dass auch Baumaßnahmen am Weserradweg unter bestimmten Voraussetzungen die Förderkriterien erfüllen. Verwaltungsseitig wird daher vorgeschlagen, zunächst keine Planungen für weitere Radwege an Kreisstraßen vorzunehmen und stattdessen Planungen zum Ausbau des Weserradweges einzuleiten.

E-Tankstelle in Planung

Für die proBürger-Fraktion im Kreistag Hameln-Pyrmont hat Helmuth Mönkeberg jetzt trotzdem den Antrag gestellt, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden des Landkreises den Ausbau von kombinierten Rad- und Fußwegen an den kreiseigenen Straßen vorzunehmen.

Übrigens: Spezielle E-Bike-Ladestationen sind im Landkreis nicht vorhanden. Sinn haben derartige Einrichtungen dort, wo auch eine entsprechende Nachfrage zu erwarten ist. Dies ist im Landkreis am ehesten entlang der Route des Weserradweges gegeben.

So ist für das Grohnder Fährhaus eine E-Tankstelle in Planung. Gerade im Bereich der E-Bike-Akkus hat in den letzten Jahren aber auch eine deutliche Weiterentwicklung stattgefunden.

Diese erzielen mittlerweile sehr große Reichweiten, sodass ein Aufladen demzufolge seltener erforderlich ist. Im Übrigen können die Akkus über jede Steckdose aufgeladen werden. Akuter Handlungsbedarf in Bezug auf Ladestationen wird daher von der Kreisverwaltung nicht gesehen. Von Marinca Fuchs

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