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Wesertekk: Security wird aufgestockt

Aufmerksam sein Wesertekk: Security wird aufgestockt

Nach der Explosion in der Ansbacher Innenstadt scheint klar: Ziele von Terroranschlägen sind nicht mehr allein nur Großstädte. In Rinteln stehen mit der Techno-Veranstaltung „Wesertekk“ und der 777-Jahr-Feier der Stadt am Wochenende gleich zwei Massenveranstaltungen an.

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Tanzende bei Technoparty: In Rinteln stehen am Wochenende zwei Großveranstaltungen an.

Quelle: Archiv

Am Montag kamen Vertreter der Stadt Rinteln, der Polizei und des Sicherheitsdienstes Sinen (SDS) zusammen, um sich abzustimmen. „Wir stocken bei der Sicherheit auf“, teilt Daniel Jakschik, Organisator der 777-Jahr-Feier mit. Das Stadtfest am Weseranger ist eine Veranstaltung auf offenem Gelände, einen Zaun gibt es nicht.

Sowohl Polizei als auch Sicherheitsdienst sind dazu angehalten, besonders aufmerksam zu sein. Konkret könne das auch mal heißen, auffällige Taschen oder Jacken zu durchsuchen. Wer das nicht zulassen will, muss das Gelände verlassen, so die Meinung unisono. Kriminalkommissar Jörg Stuchlik: „Wir haben unsere Mitarbeiter sensibilisiert.“ Wichtig sei es, den Besuchern die Kontrollen zu erklären.

Verschärfte Kontrollen

Steffen Röertgen aus dem Veranstalter-Team von Wesertekk war alarmiert, als er von dem Anschlag in Ansbach erfuhr. Szenarien wie Bombendrohungen beinhalte ihr Sicherheitskonzept bereits. Die Kontrollen beim Einlass, so Röertgen, sollen verschärft werden. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 2000 Besuchern.

Hunderte Film-Fans werden Ende der Woche zum Open-Air-Kino im Hamelner Bürgergarten erwartet, Mitte August feiern die Hamelner Pflasterfest. Bereits eine Woche vorher schauen sich mehrere Tausend Besucher das Höhenfeuerwerk in Bodenwerder an.

Erhöhen die Veranstalter jetzt die Sicherheitsvorkehrungen? Zeigt die Polizei mehr Präsenz? Oder wird es jetzt sogar beim Pflasterfest Einlasskontrollen geben? „Wie wollen wir das machen? Da müssten ja an jedem Eingang Leute stehen. Das ist schwierig“, sagt Hamelns Stadtmanager Dennis Andres. Vor Anfang August kann sich Andres nicht zu Sicherheitskonzepten äußern.

Dann wird sich die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) mit Security-Fachleuten und der Polizei zusammensetzen und die Lage diskutieren. „Wir legen hohen Wert auf Sicherheit. Bisher waren bei den Pflasterfesten immer zeitgleich sechs bis acht Security-Mitarbeiter und eine Einsatzstaffel der Polizei vor Ort“, so Andres.

Gute Erfahrungen mit Sicherheitsdienst

Einlasskontrollen gibt es beim Lichterfest in Bodenwerder an den Kassen seit Jahren. „Wir haben mit einem Sicherheitsdienst gute Erfahrungen gemacht, sagt Uwe Dreyer, Geschäftsführer des Verkehrsvereins Bodenwerder-Kemnade. Die Security-Mitarbeiter werden verstärkt Taschenkontrollen durchführen. Dreyer geht davon aus, dass zum Lichterfest „bei der Polizei aufgestockt“ werde.

„Aber eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nie“, so der Geschäftsführer. Eine Begehung mit Polizeibeamten und Security-Experten fand Montagabend in der Münchhausenstadt statt. fn, pk

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