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Wilmers wiedergewählt

WIR fordert zweite IGS-Oberstufe Wilmers wiedergewählt

Richard Wilmers (71) steht für zwei weitere Jahre an der Spitze der Wählerinitiative „Wir für Schaumburg“ (WIR). Der Stadthäger erhielt während der Jahresversammlung dieser Organisation das einmütige Votum der 13 anwesenden Mitglieder. Die Wählerinitiative will sich laut Ankündigung von Wilmers vor allem für die Einführung einer kreisweit zweiten IGS-Oberstufe in Rodenberg einsetzen.

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Der wiedergewählte WIR-Vorsitzende Richard Wilmers (rechts) und Kassierer Viktor Frank.

Quelle: ssr

Landkreis (ssr). Insgesamt zählt die WIR 51 Mitglieder. Damit handelt es „um eine überschaubare Gruppe“, wie Wilmers in seinem Rechenschaftsbericht anmerkte. In den vergangenen Jahren habe es zwei Aus- und vier Eintritte gegeben, verwies der Vorsitzende auf eine leicht steigende Tendenz. WIR ist mit einem Sitz im Kreistag vertreten.

Im kommenden Jahr wird sich die Wählerinitiative laut Ankündigung von Wilmers vor allem für die Einführung einer kreisweit zweiten IGS-Oberstufe in Rodenberg einsetzen. Die Oberstufe der IGS in Stadthagen sei nämlich „total überlaufen“, so Wilmers, so dass eine zweite solche Einrichtung organisatorisch und pädagogisch dringend erforderlich sei. Ein zweiter Schwerpunkt der politischen Arbeit im kommenden Jahr werde das Thema der ärztlichen Versorgung auf dem Lande sein, sagte Wilmers.
Inhaltlicher Schwerpunkt auf der Versammlung war die aktuelle Flüchtlingssituation in Schaumburg, dazu referierte der Erste Kreisrat Klaus Heimann. Nach dessen Angaben werden sich laut derzeitigem Kenntnisstand Ende Januar 2016 inklusive der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Rinteln rund 3000 Flüchtlinge in Schaumburg aufhalten.
Es handele sich um „eine gewaltige Aufgabe, die wir im Moment aber noch hinbekommen“, sagte Heimann. In der zweiten Winterhälfte könne es jedoch zunehmend schwieriger werden, wenn der Zustrom anhalte, fügte der Kreisrat hinzu: „Dafür müssen wir jetzt schon Vorsorge treffen.“ Dazu zähle die Bereitstellung von größeren Gemeinschaftsunterkünften wie etwa der früheren Herderschule in Bückeburg, die „im Sinne einer Behelfsunterkunft als Puffer für den Notfall vorgesehen ist“, so Heimann.
Der Kreisrat zeigte sich erfreut über die anhaltende Hilfsbereitschaft vieler Schaumburger, die maßgeblich dazu beitrage, dass die Situation bewältigt werden könne.

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