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Zahl der Schüler nimmt weiter ab

Landkreis / Prognosen Zahl der Schüler nimmt weiter ab

Die Zahl der Schüler in Schaumburg wird in den kommenden Jahren weiter sinken. Ab dem Jahr 2016 dürfte sie sich nach neuesten Prognosen der Kreisverwaltung aber auf dem dann erreichten niedrigeren Niveau stabilisieren.

Landkreis (ssr). Als konkretes Beispiel für die derzeit nach unten zeigende Kurve nannte Ralf Mahnert vom Kreisschulamt in der jüngsten Sitzung des Kreisschulausschusses die Schülerzahlen an den allgemeinbildenden Schulen im Landkreis (siehe Grafik). Demnach haben im Jahr 2005 noch insgesamt 20368 Schüler diese Einrichtungen besucht, während es im laufenden Schuljahr nur noch 17572 sind – ein Minus von rund 14 Prozent binnen sieben Jahren. Dieser Trend wird sich etwa bis 2016 fortsetzen.

 In den darauffolgenden Jahren würde den Prognosen der Verwaltung nach eine Stabilisierung eintreten. Grund: Die Zahl der Geburten im Landkreis erreicht demnach im laufenden Jahr ihren Tiefpunkt und steigt anschließend Jahr für Jahr ganz leicht an. In Ziffern: Im Jahr 2012 dürfte es ziemlich sicher rund 1090 Neugeborene geben, im Jahr 2016 sollen es prognostiziert rund 1100 und 2022 etwa 1200 sein. Den Höchststand hatte es 1995 mit 1850 Babys gegeben. Wie Gunter Feuerbach (CDU) bilanzierte, ergibt sich daraus: Langfristig pendelt sich die Schülerzahl auf zwei Drittel des Standes von vor wenigen Jahren ein.

 Gleichwohl geht die Verwaltung davon aus, dass alle jetzigen Schulstandorte langfristig gehalten werden können. Feuerbach setzte hinzu: „Möglicherweise müssen wir dabei in Kauf nehmen, dass die eine oder andere Oberschule phasenweise für einige Jahrgänge auch mal nur einzügig läuft.“

 Eine solche Situation könnte sich ab 2016 nach Berechnungen des Kreisschulamtes zum Beispiel in Lindhorst ergeben, wo derzeit noch eine Zwei- bis Vierzügigkeit gegeben ist. Eine durchgehende Zweizügigkeit kalkulieren die Experten mittelfristig für die Oberschule in Bückeburg (heute zwei- bis fünfzügig), für die Oberschule in Rinteln eine Vierzügigkeit. Ein deutlicher Rückgang wird für die Oberschule in Stadthagen vorhergesagt: Statt heute drei- bis sechszügig dürfte sie laut Prognose in zehn Jahren nur noch zwei- bis dreizügig laufen.

 Rückgänge werden bis 2016 auch für die Gymnasien vorhergesagt. Folgende Angaben betreffen jeweils die SekundarstufeI: Im Jahr 2022 soll das Gymnasium Ernestinum in Rinteln vierzügig sein (heute fünf- bis sechszügig), das Adolfinum in Bückeburg drei- bis vierzügig (heute vier- bis fünfzügig), das Ratsgymnasium in Stadthagen vierzügig (heute fünf- bis sechszügig) und das Wilhelm-Busch-Gymnasium in Stadthagen dreizügig (heute vier- bis sechszügig).

 Für sämtliche IGS im Landkreis wird stabil eine Vierzügigkeit prognostiziert.

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