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Zu Besuch bei den „Roten“

SN-Sommerglück Zu Besuch bei den „Roten“

Rund 20 Freunde und Bekannte hatte Sommerglück-Gewinnerin Susanne Reinert aus Seggebruch dabei, als sie zur Stadionführung zur HDI-Arena von Hannover – der Spielstätte von Fußball-Bundesligist Hannover 96 – anreiste.

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Die Spielerbänke von Hannover 96 bestehen den Gemütlichkeitstest von Susanne Reinert (rechts) und ihren Begleitern.

Quelle: mab

Zwei Stunden lang hatte sie die Möglichkeit, exklusive Einblicke in sonst für Besucher verborgene Bereiche zu bekommen und jede Menge Hintergrundinformationen zum Stadion zu erhalten. „Wir fahren zwar öfter mal zum Spiel hierher, aber eine Führung haben wir noch nicht gemacht“, berichtet Jens Reinert, der seine Ehefrau begleitete.

 Starten sollte der Rundgang mit Führer Jürgen Mackebe im Medienbereich. Dort treffen sich an Heimspieltagen der „Roten“ die Pressevertreter zum Austausch, um anschließend über das Spielgeschehen zu berichten. Auch auf der Tribüne gibt es einen Medienbereich. Dort durfte Reinert selbst einmal in der Sprecherkabine Platz nehmen, wo auch die Sportjournalistin Sabine Töpperwien regelmäßig ihren Arbeitsplatz hat.

 Ein wenig schwindelfrei sollte man bei einem Stadionbesuch schon sein, wurde bereits im Vorfeld angekündigt. Immerhin ging es bis auf 43 Meter hoch auf die steile Tribüne – und das bei einem Steigungswinkel von bis zu 70 Grad. Auf der Tribüne bekam Familie Reinert auch gleich einen realitätsgetreuen Eindruck vom Arena-Alltag: Mitarbeiter befreiten die Ränge von den Überresten des vergangenen Spieltages.

 Der Rollrasen aus den Niederlanden durfte zwar nicht betreten werden, doch die bequemen und beheizbaren Plätze der Auswechselspieler und des Trainerstabs trafen durchaus auf Gefallen. Von dort ging es durch den sogenannten Spielertunnel in den Innenbereich des Stadions.

 Zwar hatten die Spieler von Hannover 96 an diesem Tag trainingsfrei, doch ein paar Kicker sind dennoch immer vor Ort, um zum Beispiel den Kraftraum für zusätzliche Trainingseinheiten zu nutzen, wie Mackebe berichtet. So konnte auch an diesem Tag ein kurzer Blick durch die offene Tür erhascht werden, wo ein paar Profis ihren Übungen nachgingen.

 Weiter führte der Weg in die Umkleidekabine der jeweiligen Gastmannschaft. Dort durfte Reinert mit ihren Begleitern Platz nehmen, wo schon Sportgrößen wie Manuel Neuer oder Bastian Schweinsteiger gesessen haben. „Das erinnert hier ein bisschen an eine normale Turnhalle“, war der einstimmige Eindruck der Gruppe von der spartanisch eingerichteten Umkleide. „Die Gäste sollen sich vor dem Spiel hier ja nicht allzu wohl fühlen“, scherzte Mackebe.

 Zum Schluss durfte noch einmal ein Blick in eine der exklusiven Logen geworfen werden, bevor es schließlich wieder heimwärts ging. „Das war wirklich interessant, einmal in Bereiche zu schauen, die man sonst nicht sieht“, lautete Susanne Reinerts Fazit. mab

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