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Zug brennt auf offener Strecke

500 Passagiere evakuiert Zug brennt auf offener Strecke

 Rund 500 Fahrgäste mussten am Sonntag aus dem brennenden Regionalexpress 10626 der Deutschen Bahn evakuiert werden. Es kam zu erheblichen Verspätungen auf der Strecke zwischen Minden und dem Ruhrgebiet. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.

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Landkreis/Minden (mt). Der Zug, der um 15.28 Uhr am Hauptbahnhof in Minden losgefahren war und um 18:04 Uhr am Hauptbahnhof in Düsseldorf enden sollte, hatte gegen 16.20 Uhr im Einfahrtbereich zum Bahnhof in Rheda-Wiedenbrück aus noch ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Es habe eine Rauchentwicklung, aber keine offenen Flammen unterhalb des zweiten Wagens gegeben, wie die Pressestelle der Deutschen Bahn in Berlin mitteilte. Nach Angaben der Feuerwehr vor Ort soll es dagegen im Bereich der Fahrgestelle unter mehreren Wagen gebrannt haben.
Nachdem die rund 500 Fahrgäste auf freier Strecke evakuiert worden waren, gelang es, den Brand um 17 Uhr mit bordeigenen Mitteln zu löschen, wie die Bahn-Pressestelle in Berlin weiter mitteilte. Die Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen. Die evakuierten Fahrgäste mussten zu Fuß zum Bahnhof Rheda-Wiedenbrück laufen. Der Zug wurde in den Bahnhof geschleppt.
Wegen des Zwischenfalls musste die Strecke zwischen Bielefeld und Hamm zunächst komplett gesperrt werden. Züge, die nicht mehr rechtzeitig umgeleitet werden konnten, mussten ihre Fahrt unterbrechen. Im Bielefelder Hauptbahnhof saß beispielsweise der IC 2440 fest. Andere Züge wurden über Osnabrück und Münster umgeleitet. Um 18 Uhr wurden zwei der vier Gleise wieder freigegeben und der Zugverkehr eingeschränkt wieder aufgenommen. Gegen 19.30 gab die Bahn dann auch die übrigen beiden Gleise wieder frei. Es kam bis in den späten Abend hinein zu Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 90 Minuten.

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