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Landkreis / Westfalen Weser Netz Zurück vor Ort

Mehr Präsenz vor Ort zeigen will nach eigenem Bekunden die Westfalen Weser Netz GmbH (WWN).

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Wollen Kompetenz vor Ort stärken: Dieter Kaiser (von rechts), Sprecher der Geschäftsführung der Westfalen Weser Netz GmbH sowie die leitend am „NetzPunkt“ Stadthagen tätigen Mitarbeiter Heinrich Matthias, Matthias Harpel und Bernd Köpper. 

Quelle: ssr

Von Stefan Rothe

Landkreis. Daher hat das Unternehmen, das Strom- und Gasnetze betreibt, sechs Regionalbereiche gebildet. Einer davon umfasst die Landkreise Schaumburg und Hameln. Kundenzentrum ist der „NetzPunkt“ beim Umspannwerk an der Enzer Straße in Stadthagen mit 17 Mitarbeitern.

Nicht zum Regionalbereich gehören Rinteln und ab 1. Januar 2015 auch nicht mehr Auetal. In beiden Kommunen werden dann die Stadtwerke Rinteln das Strom- und Gasnetz betreiben. Im gesamten restlichen Schaumburg hat die WWN als Ergebnis der jüngsten Konzessionsvergaben den Netzbetrieb von der E.on Westfalen Weser AG übernommen. Dieser Konzern hatte die Präsenz in der Fläche stark ausgedünnt und den Betrieb zentralisiert von Herford und Paderborn aus gemanagt. Das will die WWN in großen Teilen zurücknehmen.

„Die umfassende Verantwortung von der Netzplanung über Bau und Betrieb der Anlagen bis hin zum Kundenkontakt liegt in den Regionalbereichen“, fasste WWN-Geschäftsführer Dieter Kaiser die Neuausrichtung am Dienstag bei der Vorstellung des Regionalkonzeptes in Stadthagen zusammen.

„Wir betreuen unsere Netzkunden wieder dezentral, stehen vor Ort als feste Ansprechpartner für Kommunen, Unternehmen, Installateure und Privatkunden zur Verfügung“, verdeutlichte Regionalbereichsleiter Heinrich Matthias. Der Netzbetreiber habe nunmehr wieder „Gesichter vor Ort“. Im „NetzPunkt“ könne man sich beispielsweise über Hausanschlüsse, Messtechnik oder regenerative Energieeinspeisung beraten lassen. Es sei nicht länger nötig, so Matthias, sich bei Anrufen nach Paderborn durchstellen zu lassen oder bei bestimmten Anliegen sogar dorthin fahren zu müssen.

Das neue Konzept biete auch für die Kommunen Vorteile, bestätigte der Stadthäger Bürgermeister Bernd Hellmann: „Anliegen von Bürgern können konkret an Ort und Stelle gemeinsam besprochen oder in Augenschein genommen werden.“ Bei Vorhaben wie etwa der Verlegung von Stromkabeln im Zuge eines städtischen Straßenbauprojektes „ist der direkte Draht zu WWN-Mitarbeitern vor Ort sehr wertvoll. Denn kürzere Wege ersparen Zeit und Geld“, unterstrich der Verwaltungschef. Er fügte hinzu: „Man spürt, dass wir es nicht mehr mit einem Konzern, sondern mit einem regionalen Unternehmen zu tun haben.“ Stadthagen ist wie alle anderen Schaumburger Kommunen, außer wie erwähnt Rinteln und Auetal, WWN-Anteilseigner, Hellmann sitzt im WWN-Regionalbeirat.

Wie Matthias ergänzte, investiert die WWN im Regionalbereich Schaumburg/Hameln im laufenden Jahr fünf Millionen Euro in die Instandhaltung, den Ausbau und die Erneuerung der Netze. Weitere Investitionen in Netze und Umspannwerke würden in den kommenden Jahren durch den Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig.

++++ Reiner Netzbetreiber ++++

Mit dem Verkauf von Strom und Gas hat die Westfalen Weser Netz GmbH (WWN) nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen reinen Netzbetreiber. Die WWN muss Strom und Gas sämtlicher Anbieter durch die Netze leiten, egal von woher diese kommen. Im hiesigen Landkreis vertreiben zu großen Teilen die Stadtwerke Schaumburg-Lippe und Rinteln Energie.

In ihrem Regionalbereich Schaumburg/Hameln ist die WWN zuständig für ein Gebiet von 1380 Quadratkilometern, 5130 Kilometer Mittel- und Niederspannungsleitungen mit 1151 Ortsnetzstationen und 630 Kilometer Erdgasleistungen. Dahinter stehen rund 60 000 Hausanschlüsse für Strom und knapp 13 000 Gas-Hausanschlüsse.   ssr

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