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Zuschüsse für erste Hilfestellungen

Landkreis / Kreishaushalt Zuschüsse für erste Hilfestellungen

Für Sprachkurse für Asylbewerber und die finanzielle Unterstützung von Integrationslotsen ist nachträglich eine Summe von 20 000 Euro in den Kreishaushalt 2014 eingestellt worden.

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Quelle: Symbolfoto

Von Tina Bonfert

Landkreis. 5000 Euro davon sollen als Aufwandsentschädigung für Muttersprachler, die Migranten begleiten, bereitgestellt werden, wie Sozialdezernent Klaus Heimann bei der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses des Kreistages erklärte. Die Zuschüsse verteilen sich auf folgende Empfänger:

4200 Euro erhält der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) für einen Frauentreff für Migrantinnen sowie 2200 Euro für einen niedrigschwelligen Deutschkurs für Flüchtlinge. „Wenn Flüchtlinge hier ankommen, haben sie eine hohe Motivation die Sprache zu erlernen“, erklärte Awo-Geschäftsführerin Heidemarie Hanauske. Bis Sprachkurse formell rechtlich bewilligt würden, könnten Monate bis Jahre vergehen.

Deswegen bieten solche niedrigschwelligen Sprachkurse aus Hanauskes Sicht eine gute Möglichkeit, sich eine Basis zur Orientierung im neuen Land zu schaffen. Viele Flüchtlinge hätten in ihrer Heimat einen qualifizierten Berufsabschluss gemacht, den sie in Deutschland auch einsetzen könnten. Sprachkenntnisse seien eine wichtige Voraussetzung, um möglichst schnell arbeiten zu können. „Angesichts des demografischen Wandels kann uns nicht Besseres passieren, als Menschen, die solche Kompetenzen mitbringen, auf dem Arbeitsmarkt einzusetzen.“

Die Volkshochschule Schaumburg (VHS) erhält 10 000 Euro für zwei Sprachkurse. Sprachlehrer der VHS sollen den Flüchtlingen den Erstkontakt mit der deutschen Sprache und Kultur ermöglichen. Der erste Kurs soll in der neuen Flüchtlingsunterkunft in Bad Eilsen beginnen.

Der Caritas-Verband Weserbergland bekommt 2880 Euro für die Durchführung eines Sprachkurses für Flüchtlinge. 5000 Euro kommen der Integrationsleitstelle des Landkreises für Aufwandsentschädigungen für Integrationslotsen zu.

„Die aktuelle Flüchtlingssituation zeigt, dass wir ergänzende Mittel gut gebrauchen können“, betonte Heimann. Bei den vorliegenden Zuschüssen gehe es in erster Linie um Maßnahmen, die mit der Erstaufnahme in Zusammenhang stünden und helfen würden, die Situation zu verbessern.

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