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EWR - Report 03. September
Der Untergang der Erlebniswelt

Drei Landkreise wollten mit politischer Hilfe aus Hannover und finanzieller Unterstützung aus Brüssel eine Erlebniswelt bauen, die den Baustil der Weserrenaissance feiert und Touristen zu Tausenden nach Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden lockt. Das ging gründlich schief, der finanzielle Schaden beträgt mehrere Millionen Euro. Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat untersucht, warum die Erlebniswelt unterging. Anhand des Berichts der Ermittler, der dieser Zeitung vorliegt, lässt sich erstmals detailliert zeigen, dass schon die Gründer der Erlebniswelt Renaissance GmbH schwere Fehler begingen (diese Seite), wie der Generalunternehmer das Projekt kaperte und plünderte, warum das jahrhundertealte Hochzeitshaus in Hameln schließen musste und welche Rolle die Politik in der Erlebniswelt spielte.

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Als Michael Smit 2001 erstmals von der Erlebniswelt Renaissance erfuhr, stand er im 51. Lebensjahr. Er dürfte sofort verstanden haben, welche Chance zum Geldverdienen sich ihm eröffnete.

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Über Jahrhunderte hat im Hamelner Hochzeitshaus niemand geheiratet. Das Bürgertum feierte hier seine Hoch-Zeiten, das meint: Feste, Bälle und sonstige Gesellschaften. Erst in den 1950er Jahren holte die Stadtspitze das Standesamt ins Haus.

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Als eigentlicher Erfinder der Erlebniswelt Renaissance gilt Hans Jürgen Krauß, Hameln-Pyrmonts ehemaliger Oberkreisdirektor (OKD). 2001, im Geburtsjahr der EWR, war Krauß 60 Jahre alt. Mit der Erlebniswelt, darin sind sich politische Freunde und Gegner des Sozialdemokraten einig, wollte sich Krauß ein Denkmal setzen.

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O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr