Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
30 Firmen werben um Azubis

Aktionstag „Praktische Berufsweltorientierung“ 30 Firmen werben um Azubis

30 heimische Firmen und Institutionen – von der Physiotherapiepraxis und Krankenkasse über Handwerks- und Industriebetriebe bis hin zur Polizei und Bundeswehr – haben sich und ihr Ausbildungsangebot in der IGS in Obernkirchen vorgestellt.

Voriger Artikel
Blick hinter die Kulissen bei Lyreco
Nächster Artikel
Unternehmen stellen sich vor

Unter fachkundiger Anleitung des Tischler-Azubis Tim Lippelt (Mitte) probieren sich die beiden IGS-Schüler Mika Kuhlmann (links) und Jan Eggert beim Erstellen einer „Blattverbindung“ aus.

Quelle: wk

Obernkirchen. Ziel war es, die Schüler der achten Jahrgangsstufe der IGS Obernkirchen bei deren Entscheidung, welchen beruflichen Weg sie nach Ende ihrer Schulzeit einschlagen wollen, frühzeitig zu unterstützen. Eingeladen zu diesem Informationstag unter dem Motto „Praktische Berufsweltorientierung“ hatten das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH (BNW) und die Agentur für Arbeit.

An den Info-Ständen erfuhren die Jungen und Mädchen Details zu den Angeboten und den jeweiligen Einstellungsvoraussetzungen. Zudem bekamen die Schüler auch den einen oder anderen Bewerbungstipp gaben.

Organisiert war das Ganze laut Gerhard Witte, dem kommissarischen Leiter des Fachbereichs Arbeit, Wirtschaft, Technik der IGS, so, dass die Schüler im Vorfeld der Veranstaltung angeben hatten, welche zwei Berufe sie besonders interessieren. Darauf basierend wurde dann vom BNW für jeden Schüler ein persönlicher Laufzettel erstellt, auf dem außer den beiden präferierten Branchen respektive Ausbildungsberufen auch noch sechs weitere, völlig andere Lehrstellenbereiche aufgeführt waren. Letzteres aus dem Grund, damit sich die jungen Leute auch mal mit Alternativen zu ihren bisherigen beruflichen Vorstellungen beschäftigen.

Beim Stand der Firma „Porta Möbel“ beispielsweise kam ihnen die Aufgabe zu, zwei Holzleisten mit einer Handsäge in Form zu sägen und diese beiden Holzstücke dann mittels einer so genannte „Blattverbindung“ rechtwinklig zu verleimen: Auf diese Weise könnte man aus mehreren solcher Teile etwa einen Bilderrahmen zusammenbauen, erläuterte Tim Lippelt, der bei dem in Vennebeck beheimateten Unternehmen derzeit eine Ausbildung zum Tischler durchläuft und den Info-Stand betreute.

Das Interesse der bei ihm auflaufenden IGS-Schüler bezeichnete er als durchweg „sehr gut“. Alle hätten sie bereitwillig mitgemacht, wobei die Mädchen genauso gut gearbeitet hätten wie die Jungs.

„Ich finde es gut, dass man hier in so viele Berufe reinschnuppern und auch vieles ausprobieren kann“, berichtete Mika Kuhlmann (14) aus Krainhagen. Er selbst wisse zwar noch nicht, was für einen Beruf er später mal erlernen möchte, aber durch diesen Aktionstag zeichne sich zumindest schon mal ab, welche Jobs bei ihm in die engere Wahl kommen werden, sagte der Gesamtschüler.

„Ich bin ebenfalls sehr offen an diesen Aktionstag herangegangen“, ergänzte Jan Eggert (14). Die Ausbildungsberufe Glaser und Erzieher habe er im Vorfeld als möglichen Berufswunsch angegeben, wobei er aber auch neugierig auf andere Branchen sei. „Und bis jetzt habe ich hier eigentlich noch nichts gesehen, was überhaupt nicht mein Fall ist – mit einer Ausnahme: das Thema Abwasserreininigung war nicht ganz mein Ding“, resümierte der Rolfshagener.

Ein Novum bei der Ausgabe des in der IGS Obernkirchen ausgerichteten Berufsorientierungstages war, dass gegen Mittag auch die Eltern der Schüler hinzustoßen durften, um sich ihrerseits einen Überblick über das vielfältige Ausbildungsangebot zu verschaffen: „Das ist eine gute Idee“, kommentierte Nicole Schirmer (Buchholz) diese Neuerung, denn so könne man sich auch als Eltern darüber informieren, welche Zugangsvoraussetzungen bei den von den Kindern favorisierten Ausbildungsberufen gelten, um die Kinder bei ihrer Berufswahl zu beraten.

Wichtig sei, den jungen Leuten die Vor- und Nachteile der jeweiligen Berufe aufzuzeigen, damit sie nach entsprechender Abwägung die für sie passende Entscheidung treffen können, betonte die Obernkirchenerin Claudia Blaume. Und Ina Meier aus Ahnsen meinte, dass es toll gewesen wäre, wenn es solche Aktionstage auch schon während ihrer Schulzeit gegeben hätte. „Ich hätte mir das auf jeden Fall gewünscht!“ wk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
Mein Weg - Webinar

Mein-weg.de verrät, in welchen Ausbildungsberufen dringend Bewerber gesucht werden und welche Jobs gerade im Trend sind. Geplant ist auch ein Blog, in dem Auszubildende über ihre Arbeit berichten. Berufsvideos, Webinare und das Magazin „Mein Weg“ gehören ebenfalls dazu. Die Seite ist so gestaltet, dass sie auch auf Smartphones optimal dargestellt wird. mehr

Mein Weg TV - Backstage

Mein Weg - Das Magazin