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Kein Zuckerschlecken

Der beste Nachwuchskoch der Region Kein Zuckerschlecken

Nur weil jemand gut kocht, ist er noch lange kein guter Koch. „Das ist überhaupt nicht vergleichbar“, sagt Frederic Frevert, der zum besten Nachwuchskoch der Region Hannover gekürt wurde.

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Frederic Frevert kann in seiner Küche Gerichte zaubern wie kaum ein Zweite in der Region Hannover.

Quelle: pr.

Rolfshagen. Wer nicht nur in den eigenen vier Wänden erfolgreich den Kochlöffel schwingen möchte, der muss vor allem eins mitbringen: Teamfähigkeit.

„Zusammenarbeit ist unglaublich wichtig“, erklärt der Rolfshäger, der wegen seiner Ausbildung nach Hannover gezogen ist. Denn egal wie delikat der Zander zubereitet ist, egal wie raffiniert das Steak gewürzt wurde: Wenn die Beilage schon kalt ist, bis das Gericht am Tisch steht, dann wird der Gast trotzdem nicht glücklich werden.

In der Küche müssen – vielleicht mehr noch als anderswo – alle Rädchen ineinander greifen. Nicht nur die Kühlkette muss ununterbrochen gewahrt werden, jeder Zubereitungsschritt muss zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Reihenfolge gesetzt werden. „Du kannst nicht einfach drauflos kochen“, betont der Nachwuchskoch aus Rolfshagen. Gerade dort, wo Frevert arbeitet, kommt es auf Perfektion an.

„Viele wundern sich, dass ich bei der Nord/LB arbeite“, sagt der 22-Jährige. Wozu braucht eine Bank denn einen Koch? Vielleicht für die Mitarbeiterkantine? „Nein, dort arbeite ich nie“, meint Frevert. Sein Arbeitsplatz ist das Gästecasino. „Wir sind für Veranstaltungen mit Geschäftspartnern zuständig“, erklärt der mittlerweile ausgelernte Koch. Politiker, Vorstände von Banken oder Geschäftsführer von Industriekonzernen: „Da braucht man höchste Qualität.“

Für die Organisation hat dies Vorteile: „Wir wissen, wie viele Gäste wann kommen. Dass auf einmal 40 Personen vor der Tür stehen, kommt nicht vor“, verdeutlicht der Nachwuchskoch. Dadurch können sich Küchendirektor Oliver Rasper und sein Team viel Zeit für die Ausbildung des Nachwuchses nehmen, wodurch dann solche Auszeichnungen möglich sind.

Eine Leidenschaft fürs Kochen hat Frevert schon früh entwickelt. „Als ich zur Schule ging, habe ich nachmittags für alle gekocht“, erzählt er. „Und ein normaler Bürojob wäre nichts für mich gewesen. Ich möchte am Ende des Tages sehen, was ich geleistet habe.“ Natürlich verändert der Beruf auch die Art und Weise, wie man isst.

„Man achtet auf Dinge, die anderen gar nicht auffallen. Zum Beispiel: Ist den Garnelen der Darm gezogen worden oder nicht?“ Von guten Köchen lasse er sich inspirieren, aber auch aus Negativ-Beispielen lässt sich lernen: „So lieber nicht.“ Denn die Ausbildung zum Koch, die kann wohl fast jeder absolvieren.

„Schwierig ist nur die Ausbildung zum guten Koch“, sagt Frevert und ergänzt: „Viele ziehen ihre Ausbildung halt einfach so durch. Für den Beruf brennen nur die wenigsten.“ Seinen eingeschlagenen Weg möchte der Auetaler weiter gehen: Die nächste Station ist der Landeswettbewerb, auf den Frevert sich derzeit vorbereitet – überwiegend in seiner Freizeit: „50 Stunden kommen da schon zusammen“, rechnet er zurück.

„Ich möchte einfach mein bestes Ergebnis abliefern, unabhängig von meinem Abschneiden beim Wettbewerb“, sagt er und setzt nach: „Ja, mich hat der Ehrgeiz gepackt.“ jak

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