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Traumjob gesucht

Thema des Tages Traumjob gesucht

In Schaumburg geht am Sonnabend ein neues Projekt an den Start, das Jugendlichen helfen soll, sich für einen Beruf zu entscheiden. Der Nachwuchs soll seinen eigenen Weg gehen.

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Qualifizierte Fachkräfte fehlen

Sie starten gemeinsam „Mein Weg“: Petra Blindow (von links), Petra Kallwaß, Cornelia Kurth, Martina Tellermann, Jens Heitmüller, Fritz Pape, Nils Bradtmöller und Arne Frank.

Quelle: rg

 Die Schlagzeilen klingen beunruhigend. „Abgehängt: Weserbergland fällt wirtschaftlich zurück“, „Viele Lehrstellen bleiben unbesetzt“ – keine Frage, der Bedarf an Fachkräften steigt. Für die Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, geeignetes Personal zu finden. Der demografische Wandel und die „Landflucht“ machen ihnen dabei zu schaffen.

 Da stellt sich die Frage: Reichen die bisherigen Aktivitäten aus, um einerseits Bewerber zu finden, aber andererseits auch, um Jugendliche zu vermitteln, die einen Ausbildungsplatz suchen? Vieles gibt es da, initiiert von zahlreichen Akteuren wie dem Job-Center, der Kreishandwerkerschaft und der IHK. Das Problem: Dabei handelt es sich um Einzelprojekte, die kaum jemand alle kennt. Ob die Angebote auch junge Menschen, Eltern und Lehrer erreichen ist unklar.

 Deshalb starten die Schaumburger Nachrichten am Sonnabend gemeinsam mit den Schulen Dr. Blindow, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der Volksbank in Schaumburg, der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft und dem Landkreis und der Agentur für Arbeit Hameln ein neues Projekt: „Mein Weg“ soll Jugendliche in deren gelebtem Umfeld abholen und ihnen eine neue, übersichtliche Informations- und Kommunikationsplattform für die Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz bieten. Das Ziel ist nach den Worten von SN-Verlagsleiter Arne Frank, bestehende und neue Initiativen zu bündeln, um so das Beste herauszuholen. Es gebe zwar bislang viele Projekte, so Frank, aber viele agierten bislang nur für sich.

 Unterwegs auf allen Kanälen

 Mit „Mein Weg“ soll das anders werden. Das Projekt setzt sich aus fünf Bestandteilen zusammen:

  • Online: www.mein-weg.de wird ab Sonnabend die zentrale Internetseite der Kooperation. Hier können sich Jugendliche Tipps für die richtige Bewerbung holen, sich darüber informieren, welche Ausbildungsberufe in der Region angeboten werden und auch ganz konkret nach Jobangeboten suchen. Mein-weg.de verrät, in welchen Ausbildungsberufen dringend Bewerber gesucht werden und welche Jobs gerade im Trend sind. Geplant ist auch ein Blog, in dem Auszubildende über ihre Arbeit berichten. Berufsvideos, Webinare und das Magazin „Mein Weg“ gehören ebenfalls dazu. Die Seite ist so gestaltet, dass sie auch auf Smartphones optimal dargestellt wird. Zusätzlich sind auch Beiträge in den sozialen Netzwerken vorgesehen.
  • Webmesse: Auf dieser speziellen Form der Messe können sich Unternehmen digital präsentieren.
  • Magazin und Zeitung: Zusätzlich zu Berichten und Serien in den Schaumburger Nachrichten ist auch ein neues Berufsmagazin in Arbeit, das zum Start erscheinen wird. „Mein Weg“ soll als Magazin direkt an den Schulen verteilt werden und vor allem beleuchten, wie Azubis selbst ihre Jobs sehen. Außerdem sollen auch Schülerzeitungen in das Projekt mit einbezogen werden. Darüber hinaus sind auch Serien zu Themen wie Bewerbung, Berufsfindung und Berufsalltag in den SN geplant. Hier können sich Fachkräfte, die schon in ihrem Job erfolgreich sind, vorstellen und etwas über sich und ihren Job erzählen. Dabei geht es nicht nur um perfekte Berufslaufbahnen, sondern durchaus auch um Umwege – wie es laufen kann und was nicht passieren sollte.
  • Berufequartett: Dieses Quartett informiert spielerisch über Jobs und ihre Aussichten.
  • Azubi-Abo: Auszubildende können im Zuge des Projektes ein spezielles SN-Epaper-Abo im Paket mit einem neuen iPad bekommen.

 Das Ziel: junge Leute erreichen

 Sie sei „auf Anhieb begeistert“ gewesen von dem Projekt, sagte Petra Blindow von den Schulen Dr. Blindow bei der Vorstellung. Für Jugendliche sei es schwierig, sich in einem riesigen Angebot von Informationen zurechtzufinden, zumal es von den Schulen kaum Begleitung gebe. „Wir stellen das immer wieder fest“, so Blindow mit Blick auf Ausbildungsmessen. Während Interessenten früher meist gleich ihre Bewerbungsunterlagen geschickt hätten, kämen heute immer erst mindestens drei Nachfragen. Dem müsse man mit einem Gesamtpaket an Informationen begegnen. Dem stimmte auch Nils Bradtmöller von der Volksbank Hameln-Stadthagen zu. Die klassischen Informationswege funktionierten nicht mehr, so Bradtmöller, der Zuspruch auf Messen sei nicht mehr ganz so groß. Hier müsse man auch als Bank neue Wege gehen, selbst wenn der kaufmännische Beruf im Moment noch gefragt sei.

 Auch Cornelia Kurth von der Agentur für Arbeit Hameln sieht das neue Projekt als gelungene Orientierungshilfe. „Jugendliche neigen dazu, gerne das zu machen, was der Kumpel macht. Bei der Berufswahl funktioniert das aber nicht wirklich.“ Das Problem heute sei, dass sich viele Jugendliche nur schwer für einen Beruf entscheiden könnten, weil sie der Vorstellung anhingen, diesen Beruf dann für die kommenden 30 bis 40 Jahre ausüben zu müssen. In der heutigen Berufswelt sei das aber nicht mehr so. Außerdem, so Kurt, „müssen die ihren Weg selbst finden“.

 Martina Tellermann von der Volksbank in Schaumburg betonte, es sei wichtig, dass die Unternehmen in Sachen Ausbildung aktiv sind. Ihre Kollegin Petra Kallwaß legte besonderen Wert auf die Multikanalstrategie des Projekts.

 Auch Jens Heitmüller und Fritz Pape von der Kreishandwerkerschaft sehen die Vorteile von „Mein Weg“ deutlich. „Wir müssen versuchen, das Handwerk noch interessanter zu machen“, sagte Pape und fügte hinzu, Jugendliche brauchten Perspektiven. „Wer im Handwerk etwas lernt, egal ob er Tischler ist, Zimmerer oder Bäcker, der hat’s drauf. Der kann – und da bin ich ganz selbstbewusst – mit dieser Grundausbildung alles machen.“

 Der Start des neuen Projekts ist für den kommenden Sonnabend geplant. aw

Bachelor sticht im Berufequartett

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Damit der Chef sein „Like“ dazugibt

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